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Pressemitteilung Wettskandal


Wettskandal: Interwetten.com-Gründer W. Fabian nimmt Stellung

„Als Gründer eines führenden europäischen Sportwettenanbieters bin ich über die aktuellen Diskussionen im Zusammenhang mit der Aufklärung des jüngsten Wettskandals äußerst irritiert. Aktuell werden meiner Meinung nach die gleichen Fehler wie 2005 gemacht, wo sich eine sogenannte Aufklärungsarbeit im Fall Hoyzer darauf beschränkte, mit ihm einen Sündenbock zu präsentieren und die wahren Gründe nicht aufgedeckt wurden.

Um die Hintergründe des Wettskandals gänzlich aufklären zu können, muss sich dies umgehend ändern und ich möchte hiermit meine Einschätzung als Buchmacher mit 19 Jahren Berufserfahrung darstellen:
Als Erstes ist es mir als Sprecher eines lizenzierten Anbieters von Sportwetten wichtig darauf hinzuweisen, dass im Falle einer Wettmanipulation in erster Linie Buchmacher wie Interwetten.com geschädigt werden, welche Gewinne auf manipulierte Spiele ausbezahlen müssen. Aus diesem Grund unterstützt Interwetten alle Maßnahmen, die dazu beitragen Wettmanipulation zu verhindern.

Im Gegensatz dazu stehen sogenannte Wettbörsen, die es Privatpersonen ohne Lizenz oder anderen Kontrollmechanismen ermöglichen Wetten anzubieten. Dies führt dazu, dass auf einzelne Spiele mitunter Privatpersonen die höchsten Wetteinsätze halten. Dieser Umstand hat in den letzten Jahren zu einem eklatanten Anstieg von Wettmanipulationen geführt. Da die Wettbörse selbst mit einem fixen Prozentsatz an den Umsätzen beteiligt ist, fehlt auch das  Interesse Manipulationen zu verhindern. Dadurch sind diese Wettbörsen der perfekte Marktplatz für Manipulationen.

Als eine große Gefahrenquelle wird zu Recht auch immer wieder auf den unkontrollierbaren asiatischen Wettmarkt hingewiesen. Es ist wichtig und richtig für diesen Missstand zu sensibilisieren!

Um unliebsame Konkurrenten zu schwächen, wird der aktuelle Wettskandal dazu benutzt, vermeintliche Probleme, wie das immer größer werdende Wettangebot und im speziellen das Angebot von Livewetten, zu konstruieren. Die staatlichen Monopolisten beispielsweise kritisieren Livewetten seit deren Einführung allein aus dem Grund, da sie diese selbst nicht anbieten. In Wahrheit sind Livewetten, wie beispielsweise Quoten auf den ersten Eckball, mehr unter dem Gesichtspunkt ‚Entertainment‘, denn echten Sportwetten einzuordnen. Schon auf Grund der geringen Einsatzlimits eignen sich Livewetten nicht für Manipulationen.

Um erfolgreich und nachhaltig Wettbetrug zu verhindern, bedarf es der Zusammenarbeit aller involvierten Player. Onlinewettanbieter wie Interwetten.com etwa sorgen dafür, dass  alle Kunden eindeutig identifiziert werden und machen somit anonyme Wettannahme, wie in vielen Wettbüros üblich, unmöglich."

Wolfgang Fabian, Gründer Interwetten.com



Die komplette Pressemitteilung zum Download als PdF:


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