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Mittwoch, 17. Oktober 2012

BL: Die Eintracht gegen Hannover und die "schwarze Serie"

Ein Spitzenspiel mit Beteiligung der Frankfurter Eintracht hätte vor dieser Saison wohl niemand erwartet. Der Aufsteiger musste zuletzt zwar einen Rückschlag einstecken, liegt aber immer noch auf dem zweiten Platz und ist der erste Verfolger der Bayern. Gegen Hannover 96 könnte sich das am Samstag (15:30 Uhr) allerdings ändern, zumal die jüngsten Erinnerungen keine guten sind.

 

 

Hannover ist kein Lieblingsgegner

 

 

Seit dem zweiten Spieltag sind die Hessen in der deutschen Bundesliga die einzige Mannschaft, die mit dem FC Bayern auf Tuchfühlung bleiben konnten. Das hat sich allerdings ein wenig geändert. Mit der 0:2-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach unmittelbar vor der Länderspielpause hat die Mannschaft von Armin Veh an Boden verloren und liegt vor dem 8. Spieltag fünf Zähler hinter dem Rekordmeister.

 

 

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Gegen Hannover soll nun wieder auf die Siegerstraße zurückgefunden werden. Zuletzt gab es für die Adler gegen die Hannoveraner nicht viel zu holen. Die letzten drei Duelle gingen durchwegs verloren. Dieser Negativserie messen die Buchmacher von Interwetten keine allzu große Bedeutung zu und sehen die Frankfurter in der Favoritenrolle. Mit 2,3 ist die Wettquote für einen Eintracht-Sieg relativ lukrativ.

 

 

 

Nach sechs Bundesliga-Partien ohne Niederlage ist es also passiert: Die Eintracht kassierte die erste Saisonniederlage. Die Hessen hatten zwar mehr vom Spiel, doch der Spielverlauf war äußerst unglücklich. Arango knallte den Ball bereits in der 8. Minute den Ball aus 30 Metern ins Tor, die Eintracht war geschockt. Die Borussia zeigte sich in der Chancenverwertung weit effektiver als die Gastmannschaft, Luuk de Jong nutzte die zweite Möglichkeit zum zweiten Treffer der Gladbacher. Frankfurt versuchte zwar alles, um der Partie eine Wende zu geben, doch es gelang nicht mehr.

 

 

Erste Niederlage für Veh kein Beinbruch

 

 

Coach Veh ließ sich durch die Niederlage allerdings nicht aus der Ruhe bringen. "Wir haben nicht viel aufzuarbeiten: Wir haben ordentlich Fußball gespielt und gezeigt, dass wir kicken können. Wir haben nur dumme Gegentore bekommen und aus unserer Überlegenheit nichts gemacht. Aber es gibt eben solche Tage. Umwerfen wird uns die Niederlage nicht, denn wir haben gezeigt, dass wir mit unserem Stil gut spielen können", so der Fußballlehrer.

 

 

Die 96er werden sich als harte Nuss erweisen, obwohl es für die Niedersachsen zuletzt in der Bundesliga ein Auf und Ab gegeben hat. In den letzten zwei Partien gab es keinen Sieg: Auf die doch ein wenig überraschende Niederlage beim HSV gab es zumindest gegen Dortmund ein Remis. Der Ausgleich zum 1:1 fiel sehr spät (86. Minute), dementsprechend groß war die Erleichterung über den einen Punkt.

 

 

Sollte die Elf von Mirko Slomka auch in der Bankenmetropole ein Unentschieden schaffen, winkt bei den Bundesliga Wetten des österreichischen Buchmachers der 3,4-fache Wetteinsatz, bei einem Sieg, der Hannover vor die Eintracht bringen würde, wird eine Quote von 2,83 fällig.

 

 

Nachdem die Frankfurter Erfolgsserie von den Gladbachern beendet wurde, hätten die Hessen wohl nicht dagegen, wenn der Negativlauf gegen Hannover am Samstag ein Ende finden würde, damit die Erinnerungen an die 96er wieder gut werden.

 

 

  Alle Quoten-Angaben Stand 17.10.2012, 10:00 Uhr - Änderungen und Tippfehler vorbehalten!