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Donnerstag, 04. Oktober 2012

Kickt Schalke seinen Ex-Trainer?

Dankbarer Gegner in der Veltins-Arena. Am Samstag um 15:30 Uhr empfängt Schalke die derzeit völlig von der Rolle agierenden Wolfsburger. Nach zwei eher schmerzlichen Remis soll für Huub Stevens und seine Mannen diesmal wieder ein Dreier her. Kann der VfL da dagegenhalten?

 

 

Wo soll das hinführen?

 

 

Die Bilanz der Wölfe in den letzten Spielen klingt ja alles andere als berauschend – 0:2 zu Hause gegen Mainz, 0:3 bei den Bayern, 1:1 daheim gegen Aufsteiger Fürth, 0:0 beim Tabellenletzten FC Augsburg, 0:4 gegen Hannover. Wäre da nicht der erduselte Sieg zum Auftakt in Stuttgart, Felix Magath und Co. würden sich auf Platz 18 wiederfinden.

 

 

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So ist es bloß der Relegations-Platz 16, bevor der Schleifer zu alter Wirkungsstätte zurückkehrt. Vorne keine Kreativität und Hinten fehlerhaft. Ob das auswärts gegen einen Gegner wie Schalke 04 reichen kann? Es darf zumindest bezweifelt werden.

 

 

 

Auch die Buchmacher von Interwetten sehen das ähnlich und schanzen den Knappen mit der Quote 1,50 die eindeutige Favoritenrolle zu. Sollten die Wölfe dagegen zumindest ein Unentschieden entführen können winkt der 3,90-fache Wetteinsatz. Am lukrativsten wäre schon ein Auswärtssieg für Wolfsburg, der dem Mutigen das 6,30-Fache einbringen würde.

 

 

Das Hoffen auf die CL-Müdigkeit

 

 

Auch auf Schalke läuft die Saison noch nicht optimal, doch bis auf einige verschenkte Punkte spielen die Königsblauen auf konstant hohem Niveau. Da können auch die beiden Last-Minute-Unentschieden in Düsseldorf am vergangenen Wochenende und zuletzt in der Champions League gegen Montpellier nichts daran ändern. Dennoch machte etwa Horst Heldt klar, dass er von der laschen Art einiger seiner Kicker nichts hält.

 

 

Über derartige Luxusprobleme würden sich die Verantwortlichen in Wolfsburg derzeit wohl freuen. Angesichts der aktuellen Situation, beim Heimauftritt gegen Mainz wurden erste „Magath raus!“-Rufe vernommen, werden Erinnerungen an den letzten Auftritt der Niedersachsen in Gelsenkirchen wach. Erst im vergangenen Februar schossen die Schalker Wolfsburg mit 4:0 aus ihrer Festung. Schon damals war Klaas-Jan Huntelaar als zweifacher Torschütze in Erscheinung getreten.

 

 

Manager Andreas Müller sagte am Dienstag am Rande des Trainings: "Es gibt keine Normalität, es gibt auch in drei Wochen keine Normalität. Wir haben Zuversicht, dass wir etwas von der Energie, die wir zeigen, an Boris weitergeben. Das ist auch ein Stück weit Hilfe für unsere Spieler."

 

 

Für Wolfsburg bleibt wohl lediglich zu hoffen, dass Schalke das Spiel in der Königsklasse am Mittwoch mehr spürt, als ihnen lieb ist. Andernfalls werden wohl die Fragen über Magaths Sorgen um seinen Job weitergehen. Und allzu lange dürften sich die VW-Granden Winterkorn und Sanz diese auch bei ihrem einstigen Wunderwuzzi nicht anhören.

 

 

  Alle Quoten-Angaben Stand 04.10.2012, 15:20 Uhr - Änderungen und Tippfehler vorbehalten!