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Freitag, 23. November 2012

Zweite Bundesliga: Lässt Aue auch die Hertha stolpern?

Kurz vor dem Ende der Hinrunde stecken die Veilchen mitten im Klassenkampf - im heimischen Erzgebirgsstadion lieferte das Team von Karsten Baumann zuletzt dennoch regelmäßig starke Auftritte ab. Nachdem bereits dem Tabellenführer aus Braunschweig ein hochverdienter Zähler abgetrotzt wurde, sollte Aue nun auch gegen die Spitzenmannschaft aus Berlin nicht chancenlos sein.

 

 

Aue ist ein unangenehmer Gastgeber

 

 

In der gesamten Saison mussten sich die Ostdeutschen vor der eigenen Anhängerschaft überhaupt erst einmal geschlagen geben; nach der knappen Pleite gegen Paderborn, legten die Spieler dann umgehend den Schalter um. Spätestens seit dem großartigen 6:1-Erfolg über den VfL Bochum wurde der Begriff „Torkrise“ ein für alle Mal aus dem Wortschatz des Vereins verbannt - die Hertha hat die neue Angriffslust der Gastgeber allerdings noch nicht zu spüren bekommen.

 

 

 

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Bei den beiden bislang einzigen Vergleichen vor zwei Jahren mühten sich die Erzgebirgler schließlich vergeblich um einen Torerfolg; beide Partien entschieden die Hauptstädter folglich beinahe mühelos mit 2:0 für sich.

 

 

Nach der Erwartung von Interwetten sind die Blau-Weißen nun auch am kommenden Sonntag für die Gastgeber mindestens eine Nummer zu groß: Ein unerwarteter Heimsieg ist entsprechend attraktiv mit 3,80 quotiert. Gelingt es Aue dagegen, auch der Hertha ein Pünktchen abzunehmen, ist dies bei dem renommierten Wettanbieter für die Rückzahlung von 3,45-fachen Wetteinsätzen gut.

 

 

Die Berliner sind die Bomber der 2. Liga

 

 

Von Interwetten wird somit erwartungsgemäß ganz auf den nächsten Dreier des Aufstiegsfavoriten gesetzt; für die Erfüllung der Pflicht wird dennoch eine ordentliche Quote von 1,90 locker gemacht. Nach dem satten 6:1-Sturmlauf in Sandhausen wollen sich die Berlin nun verständlicherweise auch beim sächsischen Kellerkind keine Blöße geben – vor allem die stolze Serie von zwölf ungeschlagenen Partien in Folge spricht dafür, dass der Elf von Jos Luhukay in Aue gar nicht viel passieren kann.

 

 

Abzuwarten bleibt allerdings, wie der Tabellenzweite die Verletzung von Peter Pekarik wegstecken wird; im zurückliegenden Heimspiel gegen St. Pauli zog sich der Slowake eine schmerzhafte Schulterverletzung zu. In den letzten Wochen hatte der gesetzte Rechtsverteidiger seinen Vorderleuten verlässlich den Rücken freigehalten – widerwillig wird Luhukay nun zu Umbau seiner erfolgreichen Viererkette gezwungen.

 

 

Der eigentliche Trumpf der Berliner dürfte allerdings weiterhin die starke Offensive sein, kein anderer Zweitligist kommt derzeit an die beeindruckende Bilanz von 15 Auswärtstreffern heran. Nach aller Voraussicht dürfte Aue somit kaum von den Abwehrsorgen der Gäste profitieren können – und stattdessen selbst hauptsächlich in der eigenen Hälfte beschäftigt werden.

 

 

  Alle Quoten-Angaben Stand 23.11.2012, 13:40 Uhr - Änderungen und Tippfehler vorbehalten!