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Montag, 26. März 2012

Alle spielen für die Eintracht

Angesichts der Punktverluste von St. Pauli, Düsseldorf und Paderborn war für die Frankfurter Eintracht an diesem Wochenende Genießen angesagt: Den Konkurrenten im Aufstiegskampf geht in der entscheidenden Saisonphase offensichtlich die Puste aus. Können die Hessen im Montagsspiel bei Union Berlin die unverhoffte Vorlage verwandeln, ist in Sachen sofortiger Wiederaufstieg fast schon der Deckel drauf.

 

 

Berlin mit Problemen gegen Spitzenteams

 

 

Schon seit etlichen Wochen haben die "Eisernen" den Fokus auf die kommende Spielzeit gelegt – der Tabellenplatz im gesicherten Mittelfeld bietet den Hauptstädtern schließlich keine vernünftige Perspektive mehr. Während Trainer Uwe Neuhaus bereits an erfolgsversprechenden taktischen Konzepten feilt, wird dem sportlichen Tagesgeschäft nur geringe Aufmerksamkeit geschenkt: Vor allem aufgrund der zumeist extrem offensiven Ausrichtung gaben die Köpenicker in den vergangenen Partien manchen unnötigen Zähler ab.

 

Immerhin ist Union zuletzt in Aachen der zweite Dreier des Jahres geglückt; das reife Kombinationsspiel der Berliner ließ den Abstiegskandidaten dabei reichlich alt aussehen. Treten die Berliner nun auch der Eintracht mit ähnlich offenem Visier entgegen, steht den Zuschauern ein unvergesslicher Schlagabtausch bevor.

 

Nach aller Wahrscheinlichkeit packen die Gastgeber gegen das Team von Armin Veh jedoch eine etwas defensivere Variante aus, immerhin haben sich die Berliner gegen andere Aufstiegsanwärter schon gehörig die Finger verbrannt.

 

 

 

 

 

Fürth und Pauli nahmen aus der Alten Försterei jeweils hoch verdiente Auswärtssiege mit – und auch gegen Düsseldorf kamen die Hausherren nicht über ein torloses Remis hinaus.

 

 

 

 

 

jetzt auf Berlin - Frankfurt wetten!

 

 

 

Frankfurter Fans schauen in die Röhre

 

 

In Anbetracht der momentanen Verfassung der Gäste sind zum Abschluss des 27. Spieltages Treffer allerdings fast schon garantiert, immerhin schenkten die Frankfurter allein ihren letzten beiden Herausforderern aus Rostock und Dresden insgesamt acht Treffer ein. Den Patzer in Paderborn haben die Hessen somit längst vergessen gemacht – unnachahmlich spielt das Team derzeit seine qualitative Überlegenheit aus.

 

Auch den ambitionierten Berlinern sollte der Tabellenzweite in personeller Hinsicht deutlich überlegen sein; der Ligakrösus hat für die Rückkehr in die Bundesliga eben sehr viel Geld auf den Tisch gepackt. Nur die fehlende Unterstützung der eigenen Anhängerschaft könnte in der Hauptstadt ein kleiner Nachteil sein: Aufgrund mehrerer Vorfälle in der jüngeren Vergangenheit lässt der DFB die Frankfurter Fans in Berlin vor verschlossenen Toren stehen.