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Montag, 14. Mai 2012

Bayerns Weg ins "Finale dahoam"

 

Was war das für ein packendes Halbfinale im Madrider Bernabeu-Stadion. Die Bayern konnten vor 80.000 pfeifenden Madrilenen im Elfmeterschießen die Nerven bewahren und das große Ziel der Saison, das Finale 'dahoam', erreichen. Doch das war nicht die einzige außerordentliche Leistung der Münchner in dieser Saison in der Champions League.

 

Nach einem durchwachsenen Vorjahr musste der FC Hollywood für die Königsklasse sogar den Weg der Qualifikation gehen, doch der FC Zürich stellte sich dabei nicht als große Hürde dar und konnte zweimal (2:0; 1:0) besiegt werden. Danach wartete eine absolute Top-Gruppe mit Villareal, dem SSC Napoli und Manchester City auf die Bayern, die sich unter Neo-Trainer Jupp Heynckes schnell zurechtgefunden haben.

 

 

Ein weiter Weg zu Ruhm und Ehre

 

 

Aller Unkenrufe der Skeptiker zum Trotz konnten sich die Bayern nach 4 Siegen und einem Remis schon einen Spieltag vor Schluss für die KO-Phase qualifizieren und mussten im gesamten Verlauf der Vorrunde nur eine einzige Niederlage einstecken, nämlich ein 0:2 im bereits bedeutungslosen letzten Gruppenspiel in Manchester gegen den frischgebackenen englischen Meister.

 

 

Im Achtelfinale machte der Rekordmeister allerdings dann den Fehler, den kleinen FC Basel zu unterschätzen und verlor das Hinspiel mit 0:1 im ausverkauften St. Jacobs-Park. Ein einmaliges Malheure, das bei den Bayern wie ein rotes Tuch wirken sollte, denn im Rückspiel fegte der große FCB den kleinen FCB mit einer 7:0-Packung vom Platz.

 

 

Für das Viertelfinale war den Süddeutschen dann die Glücksfee hold und die krisengebeutelten Franzosen von Olympique Marseilles wurden ihnen zugelost und konnten in weiterer Folge zweimal mit 2:0 besiegt werden. Und nach dem Last-Minute-Tor von Mario Gomez zum 2:1 im Hinspiel der Vorschlussrunde gegen Real ist der Rest nur noch Geschichte. Eine, die falls der totale Triumph in der Münchner Allianz Arena am 19. Mai gelingen sollte wohl nie wieder vergessen wird.

 

 

 

 

 

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Starke Auswirkungen durch viele Ausfälle

 

 

Geht es nach den Wettquoten ist ein Erfolg der Münchner auch wahrscheinlich. Für einen Sieg des vierfachen Meistercup- und Champions-League-Siegers zahlt Interwetten bei den Sportwetten das 1,85-fache des Einsatzes, während die Londoner mit einer Quote von 4,40 als starker Außenseiter in das Prestigeduell gehen. Ein Unentschieden nach 90 Spielminuten bringt dagegen immerhin das 3,40-Fache.

 

 

Dabei ziehen die Buchmacher von Interwetten in Betracht, dass beiden Mannschaften einige wichtige Spieler im Finale fehlen werden. Während bei den Bayern mit den drei Gesperrten, Holger Badstuber, David Alaba und Luiz Gustavo, sowie dem Verletzten Daniel van Buyten vier Defensivspieler ausfallen, fehlen bei den Blues die Stützen John Terry, Raul Meireles, Branislav Ivanovic und Ramires.

 

 

Am kommenden Samstag wartet also ein offener Schlagabtausch im Spiel der Spiele. Ob sich die Bayern dabei ihren Traum vom Champions-League-Sieg im eigenen Stadion erfüllen können, bleibt abzuwarten.