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Mittwoch, 02. Mai 2012

Hertha muss gegen Hoffenheim siegen - und bangen

 

Müssen die Hauptstädter nach 2010 wieder den bitteren Gang in die 2. Bundesliga antreten? Die Gefahr ist groß, denn im Abstiegskampf haben die Berliner die schlechteren Karten als die Kölner, die mit zwei Zählern Vorsprung auf dem Relegationsplatz liegen. Gegen Hoffenheim wird die Partie am 34. Spieltag besonders brisant.

 

 

Babbel feuert gegen seinen Ex-Klub

 

 

Denn mit Markus Babbel sitzt ausgerechnet der im letzten Dezember von den Berlinern gefeuerte Coach auf der Trainerbank der Hoffenheimer. Bereits vor der Partie am Samstag flogen die Giftpfeile hin und her. Babbel, der entlassen wurde, als die Hertha noch auf Rang elf gelegen ist, will seinem Ex-Klub keine Schützenhilfe im Abstiegskampf geben.

 

Diese hätte die "Alte Dame" allerdings durchaus nötig. Nur ein Sieg im Olympiastadion hält die Chance am Leben, Köln doch noch vom Relegationsplatz zu verdrängen und den direkten Abstieg in die Zweitklassigkeit zu verhindern.

 

 

 

Geht es nach den Buchmachern von Interwetten tragen die Berliner das Ihre zum Erreichen der Relegation bei. Bei den Fußballwetten bietet der Wettanbieter für einen Heimsieg der Hertha eine Wettquote von 1,8 an. Gewinnt jedoch Hoffenheim oder schafft ein Unentschieden, dann winkt jeweils der der 3,6-fache Wetteinsatz (Alle Quoten Stand 2.5.2012 10:00 Uhr).

 

 

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Nerven liegen bei der "Alten Dame" blank

 

 

Bei den Berlinern ist seit geraumer Zeit Feuer am Dach. Nach der Entlassung Babbels folgte Michael Skibbe, der jedoch nach sechs Wochen wieder gehen musste. Mit Otto Rehhagel wurde der vermeintliche Heilsbringer geholt. Doch auch unter "Rehakles" kommt die Hertha nicht auf Touren. In elf Partien unter dem Trainerfuchs konnten nur zwei Siege und zwei Unentschieden eingefahren werden. Gleich sieben Mal gingen die Hauptstädter als Verlierer von Platz.

 

Vor dem "Endspiel" am Samstag liegen die Nerven blank. Rehhagel hat Tunay Torun und Alfredo Morales degradiert und in die U23 strafversetzt. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Zudem dürfte Christian Lell aufgrund einer Fußprellung ausfallen.

 

Pierre-Michel Lasogga (Knieprobleme) und Thomas Kraft (muskuläre Probleme) dürften allerdings rechtzeitig fit werden. Peter Niemeyer und Lewan Kobiaschwili sind nach ihren Sperren wieder mit dabei. Keine gute Nachricht für die nicht gerade sattelfeste Berliner Abwehr.

 

Die direkte Bilanz ist ausgeglichen. Von den bisherigen fünf Partien konnte sowohl die Hertha als auch Hoffenheim zwei gewinnen. Der letzte Heimsieg der Berliner stammt aus dem Jahr 2008, das Hinspiel bei den Sinsheimern endete 1:1.

 

Für Dramatik ist also garantiert. Sollte die Hertha nicht gewinnen, gibt es am Abstieg nichts zu rütteln.