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Montag, 30. September 2013

CL: Dortmund will sich an Marseille rächen

Gegen den SSC Neapel verloren, gegen den 1. FC Nürnberg wenig später in der Liga nur ein Unentschieden und im DFB-Pokal mussten sich die Dortmunder über 120 Minuten zum Sieg quälen. So wären sie kaum Favorit im Spiel gegen Olympique Marseille gewesen. Doch dann kam der Samstagnachmittag mit einem Torfestival gegen den SC Freiburg.

 

 

„Wir haben zurzeit einfach Spaß am Fußball“, frohlockte Marco Reus nach dem 5:0, gab aber auch zu, dass es „schwer war nach den 120 Minuten im Pokal reinzukommen, aber dann haben wir den Rhythmus gefunden und am Ende auch verdient gewonnen“. Von Anzeichen der Erschöpfung war keine Spur im Dortmunder Spiel. „Wir wollten immer mehr. Auch das zwei, drei zu Null hat uns nicht gereicht“, meinte Reus und sein Trainer Jürgen Klopp erklärte es: „Wenn die Mannschaft ins Spielen kommt, dann macht es ja auch Spaß.“

 

 

Klopp fehlt an der Seitenlinie

 

 

Reus blickte schon auf die kommende Woche voraus: „Am Dienstag müssen wir nun die ersten drei Punkte in der Champions League einfahren.“ Dann allerdings wird der Coach an der Seitenlinie fehlen. „Es wird spannend. Marseille ist auch gut in Schuss, sie haben 2:0 gewonnen. Sie sind eine gute Truppe“, meinte Klopp und fügte in Bezug auf seine Spielsperre wegen des Ausrasters in Neapel hinzu: „Eine verlängerte Leitung brauche ich nicht. Željko (Co-Trainer des BVB) und ich kommunizieren eh fast immer telepathisch.“ Dennoch weiß der Meistercoach: „Dienstag wird eine Herausforderung, aber wir haben ein Heimspiel vor ausverkauftem Haus. Wir fühlen uns nicht wahnsinnig unter Druck, denn wir haben das Spiel gegen Neapel ausführlich analysiert und unsere Schlüsse daraus gezogen.“

 

 

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Der Druck lastet bereits auf beiden Teams, denn sowohl die Franzosen (1:2-Heimniederlage gegen Arsenal), als auch die Deutschen haben ihre Auftaktpartien verloren. Mit dem Heimspiel will der BVB nun eine ähnliche Serie starten, wie in der vergangenen Saison der Königsklasse. Damals gewannen sie alle Spiele im Signal-Iduna-Park. Darunter 4:1 gegen Real Madrid oder 3:0 gegen den FC Shakhtar Donetsk. Marseille hingegen spielte in der vergangenen Saison nicht in der Liga der Großen, sondern „nur“ in der Europa League. Hier haben sie jedoch keine guten Erinnerungen an eine deutsche Mannschaft mit Borussia in ihrem Namen. In der Gruppenphase unterlagen sie Mönchengladbach klar mit 0:3 im Borussia-Park. Aktuell sind sie nach acht Ligue-1-Partien auf Platz drei, haben fünf Siege auf dem Konto, sowie zwei Remis und eine Niederlage. Seit drei Partien sind sie ungeschlagen.

 

 

Dortmund mit Wut im Bauch

 

 

Diese Serie will Dortmund beenden. Sie werden mit einer gewissen Wut im Bauch antreten, denn auch schon vor zwei Jahren standen sich die beiden Mannschaften in der Vorrunde gegenüber. Damals gewannen die Franzosen 3:0 zu Hause und in Dortmund 3:2. Mit dem Sieg beim BVB machten sie damals den Achtelfinaleinzug perfekt und schossen den damaligen deutschen Meister aus dem Wettbewerb.

 

 

Auf Dortmunder Seite wird Marcel Schmelzer definitiv fehlen. Der Linksverteidiger zog sich bereits im Abschlusstraining zum Freiburg-Spiel eine Muskelverletzung zu und wird einige Wochen ausfallen. Sven Bender, der zur Halbzeit ausgewechselt werden musste, wird hingegen wieder fit sein. „Mit Blick auf das Spiel am Dienstag hat sie mir auch gut getan“, erklärte der defensive Mittelfeldspieler seine Auswechselung.

 

 

Pierre-Emerick Aubameyang wird am Dienstag gegen alte Konkurrenten spielen. Vier Klubs (LOSC Lille, Dijon FCO, AS Monaco FC und AS Saint-Étienne) erfreute er mit seinen Diensten. Seine Bilanz gegen OM: Ein Sieg, drei Remis und drei Niederlagen.

 

 

  Alle Quoten-Angaben Stand 30.09.2013, 16:45 Uhr - Änderungen und Tippfehler vorbehalten!