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Freitag, 10. August 2012

CL: Gladbach will Hürde Kiew nehmen

Nach 35 Jahren des Wartens lechzten die Gladbach-Fans wieder nach der ganz großen europäischen Bühne. Nun soll sie Realität werden, doch bei der Auslosung zur letzten Runde der Qualifikation zur Champions League wurde es das erwartet schwere Los. Auch auf Basel wartet ein unangenehmer Gegner.

 

 

Stars verstärken Dynamo Kiew

 

 

Als ungesetztes Team des Nicht-Meister-Weges der Quali konnte man mit einem starken Gegner rechnen. Die möglichen Kontrahenten waren Spartak Moskau, Sporting Braga, Dynamo Kiew, Panathinaikos Athen und FC Kopenhagen. Bei der Auslosung Freitagmittag am Sitz der UEFA in Nyon wurde dem Team von Lucien Favre nun mit Dynamo Kiew der wohl schwierigste aller Gegner zugelost.

 

 

Klar wird das, sieht man sich die diesjährigen Sommereinkäufe der Ukrainer an: mit Portugals Miguel Veloso holte der Traditionsverein einen der absoluten EM-Stars. Dazu kommt der kroatische Teamspieler Niko Kranjcar von Tottenham, Taye Taiwo als Leihgabe von Milan, Marco Ruben von Primera-Division-Absteiger Villareal und ein alter Bekannter von Trainer Favre, Spielmacher Raffael von Hertha BSC Berlin. Gesamtausgaben: 42,8 Millionen Euro.

 

 

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Das ist eine stolze Hausmarke. Doch auch der Vierte der abgelaufenen Bundesliga-Saison hat sich gut und vor allem sinnvoll verstärkt. Für die Auseinandersetzung am 21./22. und 27./28. August, zuerst genießt man Heimrecht, muss einem daher nicht Angst und Bange werden. Ähnlich sieht es der österreichische Wettanbieter Interwetten, der einen engen Kampf erwartet.

 

 

Und auch Borussia-Präsident Rolf Königs optimistisch, wenn auch noch leicht zerknirscht: „Wir haben uns einen anderen Gegner gewünscht. Das ist sicherlich der schwierigste Gegner, aber wir können das schaffen. Wir haben eine gute Saison gespielt und sind auf alles vorbereitet.“

 

 

Basel gegen alte Bekannte

 

 

Auch der Schweizer Meister FC Basel muss auf dem Weg in die Millionen-Liga in den Osten. Genauer gesagt nach Rumänien, wo der CRF Cluj wartet. Auch die Eidgenossen haben im Hinspiel Heimrecht und müssen danach nach Siebenbürgen.

 

 

Die Rumänen wurden letzte Saison einen Punkt vor Vaslui Meister und liegen in der aktuellen Saison nach drei Spieltagen mit fünf Punkten an fünfter Stelle. Ein Plus ist, dass das Team von Heiko Vogel den Play-off-Gegner schon aus der Champions League kennt. 2010/2011 trafen die beiden Kontrahenten in der Gruppenphase aufeinander. Im St. Jakobs Park konnten die Hausherren 1:0 gewinnen, auswärts verloren die Schweizer allerdings mit 1:2.

 

 

Aktuell ist allerdings der Schweizer Super-League-Meister höher einzuschätzen, das kristallisiert sich auch bei den Wettquoten heraus. Um eine ähnlich erfolgreiche Saison wie letztes Jahr, wo man immerhin ins Achtelfinale vorstoßen konnte, zu schaffen, muss die rumänische Hürde nun unbedingt geschafft werden.

 

 

Die weiteren Begegnungen im Überblick:

 

 

Helsingborg – Celtic Glasgow, BATE Borisow – Hapoel Shmona, AEL Limassol – RSC Anderlecht, Dinamo Zagreb – NK Maribor, SC Braga – Udinese Calcio, Spartak Moskau – Fenerbahce Istanbul, Malaga CF – Panathinaikos Athen, OSC Lille – FC Kopenhagen