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Montag, 14. Mai 2012

Chelseas harter Kampf ums CL-Endspiel

 

Wer hätte gedacht, dass gerade der FC Chelsea in dieser Saison im Finale der Champions League steht? Wohl kaum jemand, denn nach internen Querelen und der Entlassung von Andre Villas-Boas waren die Blues eher damit beschäftigt überhaupt wieder einen Fuß auf den Fußball-Boden zu setzen. Und dann qualifizieren sich die Londoner ausgerechnet mit einem Sieg über den FC Barcelona für das „Grande Finale, ein fast unmögliches Ding.

 

Die Krönung wäre nun natürlich der Titel, doch geht es nach den Wettquoten, dann ist Chelsea krasser Außenseiter. Interwetten bietet auf den Pokalsieg der Engländer die Quote 2,85. Dagegen gibt es für den Champions-League-Gewinn des deutschen Rekordmeisters nur das 1,40-fache des Einsatzes.

 

Ein Umstand, der zum einen damit zusammenhängt, dass das Finale in der Münchner Allianz Arena für Chelsea ein Auswärtsspiel ist und zum anderen, da Chelsea-Coach Roberto di Matteo mit John Terry, Raul Meireles, Branislav Ivanovic und Ramires wichtige Stützen aufgrund von Sperren vorgeben muss.

 

 

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Chelseas Kampf ins Finale

 

 

Die Buchmacher von Interwetten halten also eher einen Sieg von Bayern München für wahrscheinlich. Für Chelsea ist das Erreichen des Finales schon ein Grund zu jubeln, denn der Weg dorthin war denkbar schwer. Für die Engländer begann die Königsklasse in der Gruppe E mit den Gegner FC Valencia, KRC Genk und Bayer Leverkusen.

 

 

Kontrahenten, die wohl einfacher klingen, als sie es sind, denn erst im letzten Spiel in Valencia konnten die Londoner den Sack zumachen und den Aufstieg fixieren. Dabei mussten sich die Blues in der Vorrunde nur Bayer Leverkusen auswärts mit 1:2 geschlagen geben.

 

Im Achtelfinale wartete dann mit dem SSC Napoli die erste große Hürde. In Italien setzte es im Hinspiel eine herbe 1:3-Niederlage für die Mannschaft von Klub-Boss Roman Abramovich. Ein schweres Unterfangen für das Rückspiel, doch Chelsea entschied die Partie nach heroischem Kampf mit 4:1 nach Verlängerung für sich. Matchwinner für die Blues war dabei Ivanovic, der in der 105. Minute zum umjubelten 4:1 einnetzen konnte.

 

 

 

Mit Sieg über Barca in eigener Liga

 

 

 

In der Runde der letzten Acht folgte dann für den erfolgsverwöhnten Klub das Aufeinandertreffen mit Benfica Lissabon. Bereits auswärts konnte man allerdings mit 1:0 gewinnen und nach einem 2:1 daheim schlussendlich den Halbfinal-Einzug absichern.

 

 

Doch spätestens in der Vorschlussrunde hätte gegen die fast unbesiegbaren Barca-Stars wohl kaum einer bei den Fußballwetten auf Chelsea getippt. Selbst nach dem erkämpften 1:0-Sieg zuhause glaubte noch niemand so wirklich an ein Weiterkommen der Londoner. Doch mit einer disziplinierten Meisterleistung und einer Portion Glück konnte Chelsea vor 95.000 Fans im Nou Camp ein 2:2 erringen und so in das Finale einziehen.

 

Dort bietet sich nun am 19. Mai in München abermals die Chance das größte Ziel von Big Spender Abramovich zu erreichen und den Sieg in der Königsklasse zu feiern.