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Montag, 06. Mai 2019

Die Top-Favoriten beim Eurovision Song Contest 2019

Vom Schweizer DSDS-Sieger bis hin zum schwedischen Königshaus-Komponisten – wir stellen die fünf aussichtsreichsten Kandidaten für das ESC-Finale in Tel-Aviv vor.

Wer legt den skurrilsten Auftritt hin? Wer trägt das schrillste Outfit? Wer überrascht mit der verrücktesten Performance? Auch vor der 64. Ausgabe des Eurovision Song Contest in Tel-Aviv stellen sich Fans, Experten und neutrale Zuschauer wieder Fragen über Fragen. Schließlich ist das traditionsreiche TV-Event längst bekannt für seine kunterbunten Teilnehmer, seine außergewöhnlichen Geschichten und natürlich auch: seine Skandale.

Fast ebenso große Tradition wie das Format an sich haben mittlerweile die Wetten auf den kommenden ESC-Sieger. Jedes Jahr schicken die teilnehmenden Nationen ihre vielversprechendsten Kandidaten ins Rennen, um den Titel – und damit auch die Austragungsrechte fürs nächste Jahr – ins eigene Land zu holen. Da man bei all den Ländern und ihren mal mehr, mal weniger bekannten Künstlern schnell den Überblick verlieren kann, stellen wir die Top-Favoriten für den Eurovision Song Contest 2019 in Tel-Aviv und ihre Songs vor:

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Niederlande – Duncan Laurence

Musik als Leidenschaft – und als Profession. Duncan Laurence ist nicht nur ehemaliger Casting-Show-Teilnehmer, sondern absolvierte sogar eine Ausbildung zum Sänger, Songschreiber und Produzenten. Seine Favoritenrolle rührt aber wohl weniger von seinem Hintergrund als von seinem Stil: “Arcade” erinnert stark an den britischen Superstar Sam Smith – Charterfolg vorprogrammiert.

Duncan Laurence Eurovision Song Contest 2019 Infografik

Russland – Sergey Lazarev

Auch Sergey Lazarev schlug früh den Weg des Berufsmusikers ein und gehört mittlerweile zu den bekanntesten englischsprachigen Sängern Osteuropas. Profi ist er auch beim Eurovision Song Contest: Bereits zum dritten Mal vertritt der 36-Jährige sein Land. Wie schon in den Anläufen zuvor setzt er auf pompösen Musical-Sound, der in Mitteleuropa wohl kaum Chancen auf einen Charterfolg hätte. Doch beim Eurovision Song Contest gelten nicht unbedingt die Gesetze der größten Musikmärkte, wie Lazarev schon 2016 bewies: Damals holte er mit “You Are The Only One” den dritten Platz und gewann sogar den Publikumspreis.

Sergey Lazarev Eurovision Song Contest 2019 Infografik

Schweiz – Luca Hänni

2012 gewann Luca Hänni die neunte Staffel von Deutschland sucht den Superstar. Wie bei DSDS-Siegern gewohnt, war anschließend auch seine erste Single ein Erfolg in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seitdem wurde es jedoch ruhig um Hänni, dessen letzter Hit sechs Jahre zurückliegt. Mit “She Got Me” will er nun beim Eurovision Song Contest für Furore sorgen und vereint dafür hauptsächlich Elemente aus Latin Pop und RnB – eine massentaugliche und beim ESC durchaus erfolgversprechende Mischung.

Luca Hänni Eurovision Song Contest 2019 Infografik

Schweden - John Lundvik

John Lundvik ist außerhalb Schwedens nur wenigen Musikexperten ein Begriff, dabei liest sich die Vita des ehemaligen Leichtathleten beeindruckend: Neben eigenen Charterfolgen komponierte er bereits für andere schwedische Popstars, für die US-TV-Serie “Empire” und sogar für die Hochzeit von Kronprinzessin Victoria. Besonders kurios: Auch an “Bigger Than Us”, mit dem der Brite Michael Rice beim ESC 2019 antreten wird, schrieb Lundvik mit. Er entschied sich letztendlich aber dafür, selbst mit “Too Late For Love” ins Rennen zu gehen.

John Lundvik Eurovision Song Contest 2019 Infografik

Italien – Mahmood

Den modernsten Sound liefert beim ESC 2019 wohl der Italiener Mahmood. Mit seiner in vielen europäischen Charts angesagten Mischung aus Afro-Trap und RnB mit arabischen Einflüssen gilt der 26-Jährige bei vielen als Geheimfavorit. In seinem Heimatland ist Mahmood spätestens seit diesem Jahr ein Star: Sowohl sein Debütalbum als auch sein ESC-Song “Soldi” erreichten Platz eins der italienischen Hitliste.

Mahmood Eurovision Song Contest 2019 Infografik