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Donnerstag, 24. März 2016

Europameisterschaft 2016: Jetzt wird es langsam ernst für die Teams!

Freundschaftsspiele mit Aussagekraft?!


Deutschland


Die DFB-Elf testete in den vergangenen Tagen gegen zwei echte Kaliber im europäischen Spitzenfußball und ehemalige Welt- bzw. Europameister, England und Italien. Im ersten Spiel gegen die Three Lions lief noch nicht alles zusammen. Trotz einer Halbzeitführung verlor man schlussendlich noch mit 2:3 knapp im eigenen Stadion. Den Schlusspunkt setzte Eric Dier per Kopf in der Nachspielzeit und versetzte dem amtierenden Weltmeister einen Stich in der noch immer mit Selbstvertrauen geschwollenen Brust. Die Engländer waren insgesamt einfach torgefährlicher und konnten dem Olympiastadion somit ihren Stempel aufdrücken.

 

Somit musste gegen Italien Rehabilitierung her. Und da kam der letztmalige EM-Finalist Italien gerade recht. Obwohl Italien immer als Angstgegner der Deutschen galt, da man noch nie bei einem Großturnier gegen Italien gewinnen konnte. Der letzte Sieg in einem Aufeinandertreffen lag gar über 10 Jahre zurück. Dennoch nahmen Jogis Jungs allen Mut zusammen und traten wieder souverän auf. Schon zur Pause lag man nach Toren von Kroos und Götze mit 2:0 in Führung und auch in der zweiten Hälfte konnte man überzeugen. Nach einem Ehrentreffer wenige Minuten vor Schluss für die Squadra Azzurra konnte man erhobenen Hauptes mit 4:1 vom Platz gehen. Die Vorzeichen stehen somit wieder gut, obwohl sicher Bundestrainer Joachim Löw nun die perfekte Feinabstimmung suchen muss, um auch in Frankreich an frühere Erfolge anschließen zu können.


Schweiz


Die Nati, seines Zeichen Weltranglisten Zwölfter, flogen auf die Insel zu den „Boys in Green“. Überzeugen konnte die Nationalmannschaft jedoch leider nicht, denn man musste sich mit einem mageren 0:1 geschlagen geben. Das einzige Tor fiel bereits in der zweiten Minute durch Ciaran Clark. Trainer der Iren, Martin O'Neill, dürfte sein Team gut eingestellt haben. Denn obwohl die Nati mit 68% Ballbesitz und 9:6 Torschüssen das restliche Spiel drückend agierte, konnte West Ham United Torwart Darren Randolph alle Schüsse entschärfen. 

 

Auch gegen Bosnien-Herzegowina konnte man das schlechte Omen nicht besiegen. Nach Toren von Dzeko und Pjanic der Bosnier lief man nach 60 Minuten einen zwei Tore Rückstand hinterher. Und auch in dieser Situation hatte Trainer Vladimir Petkovic nicht das richtige Gegenmittel gegen die offensiv so stark agierenden Gäste. Ein 7:0 gegen San Marino im Oktober letzten Jahres wirkte wie eine Ewigkeit zurück. Auch im heimischen Stadion konnte man kein Tor schießen und musste sich mit 0:2 geschlagen geben. Die Nati muss sich unbedingt taktisch neu aufstellen. Denn sonst droht bei der Europameisterschaft eine absolute Blamage der in der Qualifikation noch überzeugenden Gruppenzweiten.


Österreich


Die Euphorie war groß. Viertelfinale als Mindestziel wurde bereits als Vorgabe betitelt und dementsprechend waren die Erwartungen vor den Testspielen enorm in die Höhe geschraubt. Mit 10 Legionären lief man gegen Albanien vor 28.600 Zuschauern auf. Und die Fans wurden fürs Kommen schon früh belohnt. In der 6. Minute traf Marc Janko vom FC Basel für die Hausherren. In der 13. Minute legte Martin Harnik mit dem 2:0 nach und bestätigte eine starke Anfangsphase der Österreicher. Doch die „Rot-Schwarzen“ ließen nicht locker und agierten vor allem nach der Pause überzeugend. Ermir Lenjani traf kurz nach der Hälfte und stellte den Spielstand auf 2:1. Erst in der Schlussphase konnten die Österreicher wieder durchschnaufen, nachdem Ergys Kace nach einem wiederholten Foul mit gelb-rot vom Platz flog. In Summe konnte die Mannschaft zufrieden sein. Doch hatten sich die Fans vielleicht mehr erwartet.

 

Am Dienstag empfing Rot-Weiß-Rot die Gäste aus der Türkei im Ernst-Happel-Stadion. Teamchef Marcel Koller testete viele Ersatzkräfte für die Euro und dennoch konnte man in der 22. Minute durch einen sehenswerten Treffer von Werder Bremen Legionär Zlatko Junuzovic in Führung gehen. Das Duell war auf Augenhöhe. Das wurde durch den Ausgleich kurz vor der Halbzeit von Hakan Calhanoglu per Freistoß bestätigt. Neben zahlreichen Wechseln zeigte vor allem einer auf, FC Barcelona Spieler und Kapitän Arda Turan. Mit einem Distanzschuss setzte er den Schlusspunkt mit 2:1 und versetzte den Österreichern die zweite Niederlage in einem Freundschaftsspiel innerhalb der letzten drei Partien. Auch hier muss vor den nächsten Partien gegen Malta und die Niederlande noch einiges an Feintuning absolviert werden, um die Mannschaft auf anstehende Herausforderungen richtig einzustellen.

 

Wir haben schon jetzt eine komplette Übersicht über das Wettangebot zum Europameister 2016:

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