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Donnerstag, 24. September 2020

French Open 2020 - Wer holt den Titel?

Vom 27. September bis 11. Oktober werden dieses Jahr die French Open in Paris ausgetragen. In dieser Saison haben die Profis der Tennisszene nur wenig Spielpraxis auf der roten Asche gesammelt, sodass es beim diesjährigen Sandplatz-Klassiker durchaus zu Überraschungen kommen kann. Zu den Favoriten zählen aber nach wie vor die üblichen Verdächtigen rund um Nadal, Djokovic und Thiem.

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Alles neu in Paris oder doch gewohnt altes Bild?

Nicht nur die Bälle sind dieses Jahr in Roland Garros anders, sondern das Turnier ist aufgrund der Corona-Pandemie von Mai auf September verschoben worden. Die unterschiedlichen Bedingungen lassen sich mit jenen der vergangenen Jahre schwer vergleichen, ebenso wie die fehlenden Zuschauermassen, die nur limitiert in das Stadion zugelassen werden dürfen. Ob dadurch jedoch das Wohnzimmer von Rafal Nadal einen neuen Untermieter finden wird, wird sich bei den heurigen French Open erst zeigen. Nadal gilt weiterhin als absoluter Top-Favorit auf seinen 13. Titel in Roland Garros. Der 34-jährige Spanier weist mit einer 88-prozentigen Matcherfolgsquote auf Sand sowie 59 Karrieretitel auf dem roten Belag eine absolute Traummarke auf und wird deshalb als bester Sandplatzspieler aller Zeiten bezeichnet. Als die größten Herausforderer gelten Novak Djokovic und Dominic Thiem – letzterer darf sich seit seinem Triumpf bei den US Open vor wenigen Wochen als Grand-Slam-Champion betiteln. Beide Top-Spieler konnten Nadal bereits auf seinem Lieblingsbelag in die Knie zwingen – es bleibt abzuwarten, ob sie es auch diesmal schaffen können. Djokovic und Thiem ist auf jeden Fall sehr viel zuzutrauen, schließlich haben beide bislang eine sehr erfolgreiche Saison gespielt und vergangenes Jahr das Halb- bzw. Finale bei den French Open erreicht.

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Thiem: Erster Auftritt als Grand-Slam-Champion

Als frischgebackener Grand-Slam-Champion ist vom Österreicher Dominic Thiem dieses Jahr einiges zu erwarten, lässt es sich mit einem Titel im Gepäck bekanntlich leichter spielen. In den vergangenen beiden Jahren musste er sich jeweils im Finale Rafael Nadal geschlagen geben, wobei die Dominanz des Mallorquiners in jüngster Zeit spürbar abgenommen hat. Wie gut sich Dominic Thiem auf seinem favorisierten Belag Sand präsentieren wird, wird sich erst in den ersten Runden von Paris zeigen, da er kein Vorbereitungsturnier auf dem roten Belag absolviert hat. Die Chancen stehen jedoch gut für den jungen Österreicher, auch in Paris ein Wörtchen um den Titel mitreden zu können – so weist Thiem mit 77 Prozent gewonnenen Matches auf Sand 2019 einen Top-Wert auf der Tour auf, der nur von wenigen Spielern vergangenes Jahr übertroffen werden konnte.

Die Chancen der Außenseiter

Neben dem Top-Trio gilt es vor allem auf folgende Außenseiter ein Auge zu werfen: Stefanos Tsitsipas, Alexander Zverev, Daniil Medwedew, Stan Wawrinka und Diego Schwartzman. Letzterer konnte jüngst sogar den Sandplatz-Dominator Rafael Nadal bezwingen und das Finale von Rom erreichen. Anders sieht es bei Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev aus: Zwar gelten diese nicht unmittelbar als Sandplatzwühler, trotzdem haben beide durch ihre bisherigen Erfolge stets Mitspracherecht, wenn es um große Titel geht. Aber auch Stan Wawrinka, der Champion von 2015, ist bekanntlich ein Mann für große Turniere. Vielleicht auch in diesem Jahr?