Los Cafeteros – ein gefährlicher Außenseiter!

Wer die spiel- und offensivstarken Kolumbianer bei der kommenden WM unterschätzt, steht bereits mit einem Bein - am Schalter für das Buchen des Rückflugtickets. Das gilt schon in der Gruppenphase für die favorisierten Polen, auf die das kolumbianische Team nach dem Auftakt gegen Japan treffen wird. Aber auch der Vierte der Gruppe H, Senegal, wird in diesem ausgeglichen Feld für die Achtelfinal-Qualifikation ein gewichtiges Wort mitreden.

Neymar

Bei der WM 2014 hat Brasilien ebenfalls leidvolle Erfahrungen mit den Los Cafeteros machen müssen. Zwar gewann man das südamerikanische Viertelfinalduell mit 2:1, verlor aber Neymar nach einer rüden Attacke vielleicht sogar turnierentscheidend.

Feurige Emotionen

In der nachfolgenden Südamerika-Qualifikation belegte Kolumbien den vierten Platz mit Tuchfühlung auf die Argentinier. Aus Argentinien stammt auch Trainer Jose Pekerman, der seit 2012 erfolgreich James Rodriguez und Co. trainiert. Der Bayern-Spieler ist der bekannteste Akteur einer spieltechnisch starken Mannschaft, die ihre Stärken in der Offensive und der riesigen Motivation besitzt, die auch diese WM-Teilnahme teamintern auslöst.

Team-Stützen

Neben Rodriguez sind Goalie David Ospina, Abwehrsäule Cristian Zapata vom AC Mailand und nicht zuletzt Torjäger Radamel Falcao, der als Kapitän sein Team anführt, die Korsettstangen der Südamerikaner. Man merke – und diese Binsenweisheit gilt auch für die qualifizierten Peruaner: Man unterschätze nie die südamerikanischen Teilnehmer hinter den Brasilien und Argentinien! Wehe man tut das oder/und verlangsamt das Spieltempo gegen unberechenbare Techniker! Nicht nur Lewandowski und Co. seien gewarnt!