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Freitag, 24. März 2017

Moto2 - Saison 2017

Wir haben uns mit Moto2-Star und WM-Favoriten Tom Lüthi getroffen und Ihm ein paar interessante Fragen zur neuen Saison gestellt:


Wie ist der Stand der Saisonvorbereitungen? Wie sieht es aus mit Deiner Zufriedenheit mit den Tests?


Die Saisonvorbereitung hat turbulent begonnen. Beim ersten Test in Valencia bin ich zweimal gestürzt, habe aber zum Glück nur einige Blessuren davongetragen. Trotzdem konnten wir aus diesen Tagen viele wichtige Erkenntnisse gewinnen. Danach sind wir gleich weitergereist nach Jerez, wo das Wetter überhaupt nicht mitgespielt hat und wir sehr wenig gefahren sind. Trotz den Umständen haben wir bereits Fortschritte gemacht – es gibt noch einiges zu tun, aber wir sind noch immer im Zeitplan. Bald stehen die ersten offiziellen IRTA-Tests an, da haben wir noch einmal die Chance, uns vorzubereiten, bevor es dann zum Saisonstart nach Katar geht.

Nach der Vizeweltmeisterschaft und den Wechsel von Topfahrer in die MotoGP, spürst du jetzt den Druck Moto2-Weltmeister werden zu „müssen“?

Das wir nach dem Vizeweltmeister-Titel den Stand des WM-Favoriten haben ist uns allen natürlich klar. Es ist einerseits eine Ehre, als als Favorit zu gelten, andererseits erzeugt es auch einen gewissen Druck. Es ändert aber nichts daran, dass wir unser Bestes geben. Wir machen unseren Job genau so diszipliniert und zielorientiert wie bisher. Aber das Ziel ist klar, dieses Jahr möchten wir uns den Titel sichern.


Wer sind deine Favoriten 2017?

Die Moto2-Klasse ist hart, es sind sehr viele gute Fahrer dabei. Sicherlich wird Morbidelli nächstes Jahr ein starker Konkurrent sein, genau so aber auch Nakagami sowie viele andere. Es bleibt spannend.


Ist die MotoGP noch eine Option für die Zukunft?

Ja, das ist definitiv noch eine Option. Es ist nach wie vor mein grösstes Ziel, einmal in der Königsklasse zu fahren. Wenn ich das aber mache, dann mit konkurrenzfähigem Material. Ausserdem muss ich sagen, dass für mich die Moto2-Klasse nicht minderwertig ist im Vergleich zur MotoGP. Der Konkurrenzkampf hier ist hart und für die Zuschauer ist diese Klasse vielleicht sogar spannender als die MotoGP.

Was hat es für eine Bedeutung für Dich als Schweizer, ein relativ kleines Land zu repräsentieren?

Dass ich es als Schweizer, ohne Rennstrecke im eigenen Land, so weit geschafft habe, bedeutet mir viel. Ich bin sehr stolz darauf, die Schweiz in der Weltmeisterschaft vertreten zu dürfen.

 

Wir drücken Tom fest die Daumen, für seinen Angriff auf den WM-Titel 2017!