Nervenkitzel: Deutschland ist gewarnt!

Mexiko ist mit Sicherheit noch in den Köpfen, sehr wohl aber auch der unangenehme Montag für die Spanier und Portugiesen. Das Zittern mancher Favoriten prägt die Gruppenphase dieser WM. Der rettende Kunstschuss von Toni Kroos markiert bisher den Höhepunkt dieser Dramatik.

Und jetzt warten die Südkoreaner auf den Weltmeister. Wie man sie eben kennt. Quirlig, flink und vor allem gepuscht durch ihre Außenseiterrolle. Bisher fehlte ihnen das Spielglück, natürlich auch die Klasse vor allem in der Offensive. Aber das alles kann sich ändern, der kernige Anschlusstreffer von Son gegen die lange überlegenen Mexikaner könnte ein unangenehmer Vorbote für die Unberechenbarkeit der Asiaten sein.

Absolute Konzentration

Die deutsche Mannschaft benötigt an diesem letzten Spieltag absolute Konzentration, noch immer gähnt der Abgrund dem Titelverteidiger bedrohlich entgegen. Reden wir erst gar nicht von den K.O.-Spielen in spe. Reden wir erst gar nicht von revanchegierigen Brasilianern, von den Schweizern, Belgiern, Engländern. Alle in der Warteschleife für ein fetziges do or die-Duell.

Bannstrahl für Ballgeschiebe

Nein, das Südkorea-Spiel ist kein Fußball-Alltag mit dem Charakter einer Pflichtübung für die deutsche Mannschaft. Die Asiaten werden sich wehren und wie. Tage der Offenen Tür im bisherigen Epizentrum des Weltmeisters würden auch die Koreaner dankend annehmen. Es darf diesmal stattdessen eine frühe Führung anstelle von defensiven Aussetzern sein. Und sorgsame Blicke für Son, ihren Besten. Der Bundestrainer sollte auf den Außen Werner setzen, natürlich auf Reus und auch Gomez. Über allem steht aber das Gebot, ineffektives Ballgeschiebe zu lassen. Das ist nämlich genau das, was die Koreaner stark machen könnte.

Liebe Wettfreunde von Interwetten, der Real-Star zeigte in der zweiten Hälfte gegen Schweden ein kroosartiges Vorbild, wie es denn viel besser geht. Auf geht´s Deutschland!