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Mittwoch, 25. Juli 2012

Eidgenossen wollen die Panther zähmen

Gabun ist der Auftaktgegner für die Schweizer Fußballer beim Olympia-Turnier. Die Panther konnten sich völlig überraschend den Sieg beim CAF-Qualifikations-Turnier für London holen und sind demnach als bestes Team Afrikas bei Olympia vertreten. Da wartet ein hartes Stück Arbeit für top-motivierte Eidgenossen.

 

 

Zu Recht Afrikas Nummer eins

 

 

Die Zentralafrikaner hatten zu Beginn des Quali-Turniers noch Probleme. Zuerst verlor man gegen Ägypten und danach gab es gegen Südafrika auch nur ein Remis. Alles sah nach dem gewohnten Bild eines Außenseiters aus, der nach der Vorrunde wieder die Heimreise antreten muss.

 

 

Doch dann kamen Siege über drei der besten Nationen Afrikas. Zuerst wurden die Elefanten der Elfenbeinküste mit 3:1 trotz Unterzahl und Rückstand vom Platz gefegt. Das Halbfinale war erreicht.

 

 

Als Gegner wartete Gruppensieger Senegal auf die Außenseiter und kurz vor dem Elfmeterschießen wurden auch die Westafrikaner bezwungen. Ähnlich gestaltete sich das Finale gegen Heimteam Marokko. Gabun lag schon mit 0:1 zurück doch die wacker kämpfenden Panther drehten die Partie und gewannen schließlich mit 2:1 – London calling.

 

 

Trotz Absagen ein Top-Kader

 

 

Und erneut sind die Zentralafrikaner nun klare Außenseiter. Getreu dem Motto „dabei sein ist alles“, sieht im Auftaktspiel auch Wettanbieter Interwetten den Vorteil klar bei der Schweiz. Für einen Sieg der Eidgenossen wird der 1,70-fache Wetteinsatz ausbezahlt. Lukrativer ist da schon eine Überraschung. Sollte Gabun abermals einen Goliath schlagen können winkt der 4,40-fache Wetteinsatz. Ein Unentschieden wird mit 3,50 quotiert.

 

 

Nominell ist die Schweiz klar stärker. Selbst nach den Absagen von Bayerns Xherdan Shaqiri und Gladbachs Granit Xhaka können die Eidgenossen mit einigen hochkarätigen Kickern aufwarten.

 

 

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So sind beispielsweise die Wolfsburger Diego Benaglio und Ricardo Rodriguez in London mit dabei. Auch Francoise Affolter von Werder Bremen und Timm Klose von Nürnberg sind in London am Start. Somit wird die Bundesliga gleich durch vier Kicker vertreten. Nur Japan kommt mit mehr Deutschland-Gastarbeitern zu Olympia, nämlich deren fünf.

 

 

Mit starker Defensive zur Medaille

 

 

Doch auch daneben ist das Alpenland gut besetzt. So stehen Trainer Pierluigi Tami mit Admir Mehmedi (Dynamo Kiew), Haris Seferovic (AC Florenz), Benjamin Siegrist (Aston Villa), Fabio Daprela (Brescia), Michel Morganella (Palermo), Pajtim Kasami (Fulham) und Innocent Emeghara (Lorient) weitere Legionäre zur Verfügung.

 

 

Dazu kommen einige Spieler mit Potenzial aus der Schweizer Liga wie etwa Fabian Frei von Basel oder Luzerns Alain Wiss. So gehören die Eidgenossen zu den ganz großen Medaillen-Kandidaten.

 

 

Und diese soll vor allem durch eine starke Defensive erlangt werden. Schon bei der Qualifikation für London, welche durch die ersten drei Plätze bei der U21-EM ausgemacht wird, zeigten sich die Schweizer hier stark. Bis ins Finale konnte man alle Spiele gewinnen und musste sich nicht einmal über ein Gegentor ärgern. Lediglich Spanien war im Endspiel eine Nummer zu groß. Auf dieses Ergebnis wollen die Schweizer aufbauen.

 

 

Und um in der schwierigen Gruppe B mit Mexiko, Südkorea und Gabun die K.O.-Phase zu erreichen, wird ein Sieg zum Auftakt gegen die Afrikaner vonnöten sein. Der Kampf um Gold kann beginnen.

 

 

 Alle Quoten-Angaben Stand 25.07.2012, 15:00 Uhr - Änderungen und Tippfehler vorbehalten!