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Freitag, 27. Juli 2012

Die Schweiz steht gegen Südkorea unter Druck

Jetzt wird es eng für die Schweizer. Gegen Gruppen-Underdog Gabun gab es nur ein 1:1-Unentschieden und so muss gegen Südkorea schon ein Sieg her, um nicht vorzeitig aus dem Medaillentraum gerissen zu werden.

 

 

Der Faden war gerissen

 

 

Aber vielleicht klappt es ja im City of Coventry Stadium am Sonntag um 18 Uhr besser, als zuletzt in Newcastle.

 

 

Der österreichische Wettanbieter Interwetten sieht ein sehr ausgeglichenes Spiel. Leichter Favorit ist Südkorea mit einer Quote von 2,40. Für einen Sieg der Eidgenossen gibt es dagegen nur unwesentlich mehr, die Quote 2,40. Lukrativer ist da schon ein Unentschieden, bei dem der 3,20-fache Wetteinsatz winkt.

 

 

Dabei begann auch dort alles so gut. Schon nach fünf Minuten war der Bann gebrochen und das so wichtige erste Tor konnte gegen den Gabun erzielt werden. Admir Mehmedi verwandelte einen Strafstoß nach einem Foul an Innocent Emeghara souverän.

 

 

Doch damit war es dann schnell vorbei. Als Mehmedi den wohl entscheidenden Treffer zum 2:0 in Minute 15 leichtfertig ausließ, kam das Schweizer Uhrwerk ins Stottern.

 

 

Das Team von Pierluigi Tami gab die Kontrolle über das Spiel aus der Hand. Das Match erinnerte ein wenig an das Auftaktspiel bei der Europameisterschaft zwischen Polen und Griechenland, als auch vorerst alles nach einer klaren Angelegenheit für die Gastgebe aussah, der Punkt allerdings letztlich dankend genommen wurde.

 

 

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Gabun wurde stärker und kämpfte sich ein ums andere Mal vor das Gehäuse von Diego Benaglio. Und die Regel lautet: gibt man einem Klasse-Stürmer wie St. Etiennes Pierre-Emerick Aubameyang, der immerhin 16 Tore und 11 Vorlagen in der letzten Ligue-1-Saison zu Buche stehen hat, zu viele Möglichkeiten, nutzt er diese schließlich auch.

 

 

So war es dann kurz auch vor der Halbzeit, es stand 1:1. In der zweiten Halbzeit war das Spiel dann zerfahren und nach der roten Karte für Oliver Buff in Minute 78 war der Schweizer Olympia-Auftakt endgültig zunichte gemacht.

 

 

Technisch exzellente Fußballer

 

 

Die Südkoreaner hingegen sind im Aufwind. Auch die Asiaten waren vor dem Duell klarer Außenseiter gegen die hoch gehandelten Mexikaner. Ein Trugschluss, denn Südkorea überzeugte in diesem Spiel, hatte mehr Chancen und hätte sogar gewinnen müssen.

 

 

Auf die Schweiz kommt technisch versierter Tempo-Fußball vom Feinsten zu. Vor allem in der Offensive konnten die Asiaten überzeugen. Die beiden Parks (von Arsenal und von Busan) und Augsburgs Ja-Choel Koo sorgten stets für Gefahr.

 

 

Allgemein war das Spiel von höherer Klasse, als jenes der Eidgenossen. Auch Keeper Diego Benaglio wusste nach dem Spiel, dass man sich in Spiel zwei deutlich steigern wird müssen, will man ins Viertelfinale.

 

 

Doch diese Klasse haben die Schweizer. Auch wenn ein enges Match zu erwarten ist, sollten die Eidgenossen in der Lage sein, dass Schiff wieder auf Kurs zu bringen.

 

 

 Alle Quoten-Angaben Stand 27.07.2012, 15:00 Uhr - Änderungen und Tippfehler vorbehalten!