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Mittwoch, 12. Juni 2019

Players-to-watch: 3 Top-Talente der U21-EM

3 Spieler, die man bei der U21-EM auf dem Zettel haben sollte

Von Luka Jovic bis Moise Kean treten bei der U21-Europameisterschaft in Italien und San Marino zahlreiche Spieler an, die sich bereits auf dem Weg zum Superstar befinden. Daneben könnten aber noch weitere Talente in den Fokus rücken. Wir nehmen drei der vielversprechendsten Talente genauer unter die Lupe.

Am 16. Juni startet in Italien und San Marino die U21-Europameisterschaft. Neben Titelverteidiger Deutschland kämpfen elf weitere Teams um den Titel – und um die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele in Tokio 2020. Mit dabei sind gleich neun Spieler, deren Marktwert bereits jetzt mit 40 Millionen Euro oder mehr bemessen wird. Darunter auch Luka Jovic, der gerade erst für 60 Millionen Euro von der Eintracht zu Real Madrid gewechselt ist. Fast ebenso bekannt ist bereits Leipzigs Innenverteidiger Ibrahima Konaté, der sich in der Bundesliga zur festen Größe entwickelt hat. Oder Moise Kean, der 19-jährige Stürmer, der bei Juventus Turin mit sechs Toren in 13 Einsätzen auf sich aufmerksam machte und zur echten Alternative für die etablierten Top-Stars Mandzukic, Dybala und Douglas Costa geworden ist.

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Doch auch abseits dieser fast schon etablierten Kräfte der Junioren-Europameisterschaft gibt es noch dutzende weitere Talente, die wohl vor dem großen Sprung stehen. Vier davon stellen wir nun genauer vor:

Dodi Lukebakio – Belgien

Der Belgier war wesentlicher Bestandteil der deutschen Überraschungsmannschaft Fortuna Düsseldorf des Jahres. Souverän schaffte die Fortuna entgegen aller Vorhersagen den Klassenerhalt, auch dank der zehn Tore von Dodi Lukebakio. Der 21-Jährige bringt alles mit, um ein Weltklasse-Stürmer zu werden. Auf der Außenbahn besticht er mit Schnelligkeit und Dribbelstärke, erfüllt mit 1,87 Metern und gutem Abschluss aber ebenso die Voraussetzungen, im Zentrum zu spielen. Zu schade für die Fortuna, dass Lukebakio nach der U21-EM nach Watford in die Premier League zurückkehrt, von wo er nur ausgeliehen war. In der wohl härtesten und stärksten Liga der Welt wartet die nächste Herausforderung auf Lukebakio.

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Maximilian Eggestein – Deutschland

Genau wie sein Bruder Johannes setzte Maximilian Eggestein schon vor der U21-EM ein klares Signal: Die Vertragsverlängerung bei Werder Bremen schob allen Abwerbe-Versuchen deutscher und internationaler Klubs einen Riegel vor – vorerst. In seiner zweiten Saison als Stammspieler an der Weser mauserte sich der ältere Eggestein bereits zum Leistungsträger, absolvierte alle 34 Ligaspiele und überzeugte als Antreiber im zentralen Mittelfeld, nicht nur mit Passspiel und Übersicht, sondern auch mit starken fünf Toren und fünf Vorlagen. Vor allem Borussia Dortmund zeigte große Interesse an ihm, wird sich nun aber noch mindestens eine Saison gedulden müssen.

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Xaver Schlager – Österreich

67 Pflichtspiele, sieben Tore, sieben Vorlagen – Xaver Schlager gehört beim aktuellen österreichischen Meister Red Bull Salzburg zum etablierten Stammpersonal. Neben seinem Team-Debüt in der A-Nationalmannschaft konnte der junge Mittelfeldspieler bereits in der Europa League glänzen. In der neuen Saison wird er erstmals mit Red Bull Salzburg Champions League Luft schnuppern und den nächsten Schritt in seiner noch so jungen Karriere setzen. Mit seinen Erfolgen hat er sich zudem in aussichtsreiche Positionen für einen Transfer ins Ausland gespielt. Deutsche Bundesligaklubs sollen bereits ein Auge auf den jungen Salzburger geworfen haben, der sich im zentralen Mittelfeld am wohlsten fühlt.

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Auf den Spuren der Superstars

Auf ihrem Weg zum Superstar haben übrigens längst nicht alle Weltklasse-Spieler an einem bedeutendem U21-Turnier teilgenommen. Cristiano Ronaldo beispielsweise absolvierte für die portugiesische U21 lediglich zehn Spiele, keines davon bei einer Welt- oder Europameisterschaft. Und dennoch waren es für viele junge Talente genau diese Turniere, die ihnen zum endgültigen Durchbruch verhalfen. Eines der bekanntesten Beispiele ist Manuel Neuer, der 2009 mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft Europameister wurde. Mit dabei unter anderem Jerome Boateng, Mats Hummels, Sami Khedira und Mesut Özil, die fünf Jahre später in Brasilien den WM-Pokal in die Luft stemmten. Aber auch für Spieler, wie Christian Vieri, Raúl, Michael Ballack und Frank Lampard war die U21-Europameisterschaft das Sprungbrett zu ihren Weltkarrieren. Man darf also gespannt sein, welcher der jungen Talente in den kommenden Jahren zu den Superstars der Branche aufsteigen wird?