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Donnerstag, 25. Oktober 2012

Super League: Spitzenspiel der Enttäuschten

In den vergangenen neun Jahren nahm die Schweizer Super League stets einen vorhersehbaren Verlauf: Die Glückwünsche für den Titelgewinn wurden entweder zum FC Zürich oder nach Basel geschickt. Beim anstehenden Aufeinandertreffen kommt folglich beinahe so etwas wie Spitzenspiel-Stimmung auf – es sei denn, der geneigte Beobachter hat zuvor einen flüchtigen Blick auf die Tabelle geworfen.

 

 

Zürich läuft nur hinterher

 

 

Zwar haben die Eigenossen bislang gerade einmal ein Drittel der Saison über die Bühne gebracht; bereits jetzt zeichnet sich jedoch ab, dass der Titel dieses Mal ausnahmsweise nicht an das Top-Duo vergeben wird. Allenfalls der Titelverteidiger rechnet sich angesichts eines momentanen Rückstandes von elf Zählern noch bescheidene Hoffnungen aus – die Mannschaft von Rolf Fringer kann sich dagegen glücklich schätzen, dass mit Servette Genf bereits der Absteiger gefunden scheint.

 

 

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Die Gastgeber haben allerdings nicht nur mit einer heftigen Punktekrise zu kämpfen – der FCZ muss darüber hinaus auch verkraften, dass in der Stadt momentan die Grasshoppers den Takt bestimmen. Um schier unaufholbare 18 Zähler ist der der die Tabelle anführende Lokalrivale den Zürichern bereits enteilt: Über derartige Missstände tröstet den zwölffachen Meister nun wohl nur ein Sieg über den FC Basel hinweg: Für einen solchen Heimerfolg gibt’s bei Interwetten den 2,9-fachen Wetteinsatz.

 

 

Immerhin: Nach vier sieglosen Partien ist den Zürichern am vergangenen Wochenende endlich der dritte Dreier des Jahres geglückt: In Lausanne konnte ein selten gewordener 2:0-Erfolg gefeiert werden. Für den Start einer kleinen Serie scheinen die Vorzeichen dennoch eher ungünstig zu stehen – schließlich konnte keines der letzten elf Heimspiele gegen Basel gewonnen werden, zuletzt hatte es im Mai gar eine demütigende 1:5-Abreibung gesetzt.

 

 

Yakin schon unter Druck

 

 

Bei den Gästen werden angesichts solcher Siege wehmütige Erinnerungen an die Vergangenheit geweckt; nachdem sich die deutsche Bundesliga auf die Talente des amtierenden Meisters stürzte, scheint es mit der Baseler Herrlichkeit erst einmal zu Ende zu sein. Der bescheidende Saisonstart kostete bereits Heiko Vogel den Job – doch auch Nachfolger Murat Yakin führte sich bei seiner Premiere alles andere als vielversprechend ein.

 

 

Nicht nur die Dortmunder haben am vergangenen Wochenende schlechte Erfahrungen mit einer Dreierkette in der Abwehr gemacht; auch der FC Basel schlug aus der Systemumstellung des neuen Trainers keinerlei Profit: Ausgerechnet sein Ex-Klub Luzern vermasselte Yakin die Tour: Für den Siegtreffer hat das restlos enttäuschende Basel dann allerdings passenderweise per Eigentor gesorgt.

 

 

Solche bitteren Pleiten werden bei „Rotblau“ natürlich nicht gern gesehen; am Ende einer schweren englischen Woche steht in Zürich somit umgehende Wiedergutmachung auf dem Programm. Gänzlich abgeschrieben hat der Titelverteidiger die Meisterschaft nämlich noch nicht – und auch die Wettfreunde erwarten, dass das Team mit einem Sieg bei dem zuletzt noch etwas schwächeren FCZ vorerst im Rennen bleibt.

 

 

Gelingt Basel nun in Zürich der erhoffte Befreiungsschlag, wird dies von Interwetten mit einer Quote von 2,3 belohnt – bei einer Punkteteilung werden 3,3-fache Einsätze zurückgezahlt.

 

 

  Alle Quoten-Angaben Stand 24.10.2012, 13:15 Uhr - Änderungen und Tippfehler vorbehalten!