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Mittwoch, 07. Juni 2017

Talk mit Didi

Ausführliches Interview zum Saisonabschluß, mit unserem Markenbotschafter Dietmar Kühbauer.

 

Didi Kühbauer über Rapid Wiens Cup Chancen:

"Es ist die große Geschichte im Cup, da hast du 90 oder 120 Minuten, plus eventuell das Elfmeterschießen, um eine verkorkste Saison zu retten. Von der Papierform und von den Leistungen, muss man RB Salzburg favorisieren. In einem Spiel kann jeder über sich hinauswachsen und kann die Sensation schaffen. Es wäre auch einmal schön, dass man die Vormachtstellung von Salzburg brechen kann, aber die Fakten zählen und dort spricht alles für Salzburg."

 

 

Didi Kühbauer über die Vertragsverlängerung von Steffen Hofmann:

Ich denke, der Zahn der Zeit nagt an dem Steff und ich danke auch, es wäre schön gewesen, wenn sie den Cup Sieg erringen, er gesagt hätte: das war´s! Er hatte doch eine Top Zeit bei Rapid, aber es ist eine Entscheidung vom Klub und den Steff wird es freuen. Ich hoffe, dass er wieder an bessere Zeiten anknüpft, denn die letzte Saison war mit Sicherheit nicht seine beste.

 


Didi Kühbauer über gescheiterte Gespräche mit Rapid:

Natürlich ist es so, dass man enttäuscht ist. Ich glaube, dass ich gut zu Rapid gepasst hätte – genauso wie Andreas Herzog. Man muss das aber hinnehmen und hoffen, dass es irgendwann doch noch klappt. … Ich war immer ein Kämpfer bzw. ich habe Entscheidungen hinnehmen müssen in meinem Leben, das war nicht die Erste die so getroffen geworden ist und trotzdem ist es immer noch mein Ziel, einmal Rapid zu trainieren! Es muss aber nicht nur Rapid sein, ich habe bei der Admira und dem WAC auch bewiesen, dass ich gute Arbeit abliefern kann. Ich bin jetzt schon ein bisschen in dem Eck, nur Rapid Trainer zu werden. Ich sehe das aber nicht so! Beim nächsten Klub, den ich trainieren werde, werde ich auch 100 Prozent geben und kann garantieren, dass der Verein besser wird.

 

 

Didi Kühbauer über die abgelaufene Saison:

Salzburg war den anderen Mannschaften weit überlegen und jetzt kommt die größte Enttäuschung: Rapid Wien. Die eigentlich vor der Saison gemeint haben, sie spielen um Meisterschaft Nummer 33, mit den Spieler Einkäufen und den Millionen die sie in die Hand genommen haben. Aber sie haben phasenweise unterirdisch schlecht gespielt haben. Ich hoffe, dass die Leute im Klub wissen, dass diese Saison wirklich unterirdisch war. Wenn Sie nächste Saison wieder eine solche Leistung bringen, glaube ich nicht, dass das Stadion wieder voll wäre. Wenn Rapid eine normale Saison spielt, müssten sie unter die ersten drei kommen, das muss der Anspruch sein.

 

 

Didi Kühbauer über mangelndes sportliches Verständnis im Präsidium:

Ich glaube, es würde jedem Präsidium guttun, ehemalige Fußballspieler im Präsidium haben, die die Materie wunderbar verstehen und dort eine gute Kommunikation pflegen um die richtigen Entscheidungen für Rapid zu treffen. Bayern München und Schalke zeigen dies vor und auch bei Rapid wäre es nicht das schlechteste, Spieler einzubeziehen die im Sinne von Rapid denken.

 

 

Kühbauer über David Alaba:

Seine Karriere ist unglaublich, er hat in seinen jungen Jahren schon sehr viel erreicht und dass er etwas mehr in der Kritik steht ist auch normal. David Alaba ist seit vier, fünf Jahren Stammspieler bei Bayern München, dass es nicht immer nur Bergauf gehen kann ist klar, aber in der Quali hätte er das eine oder andere Spiel besser machen müssen, dadurch ist er in die Kritik geraten. Nur David Alaba kann es nicht machen, wir müssen als Team funktionieren und da ist dann jeder gefragt, mit David Alaba an der Spitze.

 


Kühbauer über die aktuelle Situation beim Nationalteam:

Die EM Qualifikation war für mich fantastisch und der Anspruch war dann so hoch und die Wirklichkeit war dann etwas ganz Anderes. Wir haben Luftschlösser gebaut und jetzt sind wir auf der anderen Seite und alles ist schlecht, uns würde etwas Demut schon gut tun. Man konnte nicht erwarten, dass wir nochmals so eine Qualifikation spielen, wie vor der EM. … Wir haben es etwas unterschätzt und haben geglaubt, dass es so weitergeht, leider war das das große Problem. Jetzt sind wir ziemlich im Eck und uns helfen nur noch Siege.