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Dienstag, 11. Juni 2013

U21-EM: DFB-Elf trifft im Verlierer-Gipfel auf Russland

Die deutschen U21-Kicker haben sich bei der Europameisterschaft in Israel mit erheblichen Personalsorgen in das Haifischbecken der Todesgruppe B begeben; beinahe folgerichtig wurde der Truppe von Rainer Adrion somit schon im zweiten Vorrundenspiel von den deutlich überlegenen Spaniern der Todesstoß versetzt. Da nämlich auch das Auftaktspiel gegen die Holländer nicht nach Plan verlaufen ist, steht für den Titelträger von 2009 zum Abschluss nur noch ein Spiel für die Statistik auf dem Programm: Gegen die gleichfalls früh gescheiterten Russen geht es nun lediglich um den wertlosen dritten Tabellenplatz.

 

 

Spenden die Russen Trost?

 

 

Zwar würde der DFB-Auswahl am Mittwoch dank des besseren Torverhältnisses bereits ein Zähler genügen, um nun wenigstens vor der Sbornaja über die Ziellinie zu gehen: Angesichts der einstmals selbstgesetzten Ziele käme aber auch ein solches Unentschieden nur einer weiteren Enttäuschung gleich. Während nämlich die Osteuropäer von Beginn an als krasser Außenseiter gehandelt wurden, nahmen Holtby & Co vor dem Turnierstart selbstbewusst den Titel in den Blick – nun haben gerade einmal 180 Minuten genügt, um die deutschen Nachwuchshoffnungen auf ein Zwergenmaß zusammenzustauchen.

 

 

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Dass die deutsche Mannschaft ihre beiden bisherigen Partien jeweils erst in den Schlussminuten verloren geben musste, kann schließlich kaum glaubhaft als Entschuldigung für das enttäuschende Abschneiden dienen: Die knappen Niederlagen täuschten nur auf den ersten Blick über zumindest streckenweise deutlich unterlegene Vorstellungen hinweg. Lediglich gegen die Oranjes ließen die Spieler der U21-Elf nach dem Wiederanpfiff erahnen, dass möglichweise doch ein künftiger Europameister in ihnen steckt – doch immerhin strotz man bei Interwetten vor Zuversicht, dass nun wenigstens das dritte Match für die bisherigen Resultate entschädigen kann.

 

 

Ein versöhnlicher Abschied ist möglich

 

 

Mit einer Siegquote von 1,85 wird von Interwetten ganz klar auf einen Trostsieg der deutschen Mannschaft gesetzt – der russische Hühnerhaufen wurde schließlich gerade erst von den Holländern überraschend klar mit 5:1 düpiert. Auch beim schwachen Auftritt gegen die Spanier ist nicht erkennbar geworden, dass die Sbornaja tatsächlich EM-Format besitzt: Im Vergleich zur Truppe von Nikolai Pisarev scheint also sogar die deutsche Elf ein echtes Schwergewicht zu sein.

 

 

Auszuschließen ist es aber natürlich dennoch nicht, dass die demoralisierte deutsche Mannschaft nun auch das letzte Spiel vergeigt; im Falle des totalen Untergangs trösten dann aber wenigstens die Quoten von Interwetten über den bitteren Saisonausklang hinweg. Ist eine Punkteteilung hier schon mit 3,45 quotiert, spielt ein Erfolg der Russen dann sogar die 4-fachen Wetteinsätze ein.

 

 

  Alle Quoten-Angaben Stand 11.06.2013, 14:15 Uhr - Änderungen und Tippfehler vorbehalten!