Volle Lotte ins Desaster!

 

In „Ein Fisch namens Wanda“ rastet Otto völlig aus, wenn er dämlich genannt wird. Das wutschnaubende „an Dämlichkeit nicht zu überbieten“ des Rudi Völler mit den Symptomen einer Brandrede dürfte bei seinen Sensibelchen eher weitere Psychosen auslösen als mannhaft-toughe Reaktionen. Was war geschehen? Der Bundesligist hatte in Lotte bei tapfer und motiviert kämpfenden Sportfreunden sein Desaster mit eigenen Händen vorbereitet. Hier die Chronologie des Scheiterns gespickt mit Slapsticks: Frühe Bayer-Führung durch Kevin Volland – Spielberuhigung, gar Überlegenheit Fehlanzeige. Stattdessen Gespann-Fehler bei der Aberkennung des regulären Lotte-Ausgleichs vor der Pause.  Blamage nur aufgeschoben…

Lotte, Lotte

Platzverweis SF Lotte, dezimiert ab der 78. Minute. Bayer schlägt daraus auch in der Verlängerung kein Kapital. Trotz 2:1-Führung können die Gastgeber in Unterzahl ausgleichen. Elfer-Verballern. Drei Leverkusener verschießen, auch hier führte Bayer zweimal gegen von Wadenkrämpfen geschüttelte Regionalligisten. Schließlich besiegelte Niederlage des Bundesligisten…

Einsam sitzt einer im Mannschaftsbus vor seinem Tablet. Roger Schmidt ist ausgesperrt, verfolgt per TV-Folter den Untergang seines Teams. Er vernimmt wohl auch mit Magengrummeln, dass Kießling die momentanen Vorgänge als die schlimmste Krise seit seiner Bayer-Zeit bezeichnet. Quo vadis, Roger Schmidt und Bayer Leverkusen…?