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Montag, 09. September 2013

Deutsche WM-Quali: Wie oft klingelt es auf den Färöer?

Mit ihrem 3:0-Erfolg über Österreich hat die deutsche Nationalmannschaft am vergangenen Freitag die richtige Antwort auf die enttäuschenden Testspiele gegen die USA und Paraguay gegeben; dank des souveränen Auftritts im Prestigeduell in der Münchener Allianz Arena ist die vorzeitige Qualifikation für die WM im kommenden Sommer erneut ein großes Stückchen näher gerückt. Selbst im ungünstigsten Fall werden nun nur noch fünf Punkte gebraucht, um den Gruppensieg in trockene Tücher zu bringen – mit etwas Schützenhilfe der Kasachen könnte allerdings bereits ein Dreier auf den Färöer für endgültige Klarheit sorgen.

 

 

Bei den Färingern steht die Null

 

 

Schnappt sich Kasachstan am späten Dienstagsnachmittag im Heimspiel gegen Schweden nämlich mindestens einen Zähler, liegt für das Team von Jogi Löw in Torshavn ein erster Matchball bereit – und nur die wenigsten dürften vorab die Vermutung hegen, dass sich der dreifache Weltmeister eine solche Chance durch die Lappen gehen lässt. Denn obwohl die Professionalisierung des Fußballs mittlerweile auch auf den Schafsinseln gemächlich vorangetrieben wird, scheinen Siege gegen den großen Außenseiter der Gruppe C doch noch immer eine Bank zu sein: Sieben Niederlagen in Serie weisen die Gastgeber als einen der letzten Zwerge Europas aus.

 

 

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Nicht einmal das Engagement des ausgewiesenen Fachmanns Lars Olsen hat bislang etwas daran ändern können, dass die Färinger neben Andorra und San Marino weiterhin zu den wenigen „Nullingern“ des Kontinents gehören – beim jüngsten Gastspiel in Astana hätte es für die Nordeuropäer allerdings beinahe doch zum ersten Erfolgserlebnis in der laufenden Qualifikation gereicht. Die überraschende Pausenführung konnte von dem Außenseiter aber nicht ins Ziel gerettet werden: Nach einer Leistungssteigerung in Durchgang zwei freuten sich stattdessen die kasachischen Gastgeber über den Premieren-Sieg im Wettbewerb.

 

 

Nur ein hoher Sieg bringt gutes Geld

 

 

 

Die Färöer haben somit eine Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen, die sobald ganz sicher nicht wieder kommt: Im nunmehr anstehenden Heimspiel gegen die deutsche Mannschaft dürfte ein fußballerischer Achtungserfolg der knapp 50.000 Einwohner zählenden Inselgruppe jedenfalls kaum vorgesehen sein. Die Quoten von Interwetten machen überdeutlich, dass die Aussichten auf einen Sieg gerade einmal im Promillebereich liegen: Entsprechend könnte im unwahrscheinlichen Erfolgsfall eine traumhafte Quote von 30,0 eingesteckt werden.

 

 

Auch dass sich die deutschen Gäste zum zweiten Mal in der laufenden Qualifikation in ein Unentschieden fügen müssen, ist angesichts der Interwetten-Quote von 14,0 nicht vorgesehen: Stattdessen lässt die Favoritenquote von 1,02 keinen Zweifel daran, dass es wohl lediglich um die Höhe des deutschen Sieges geht. Nach der Vermutung des Wettanbieters dürfte am Dienstag sogar das bisherige Rekordergebnis von 3:0 aus dem Hinspiel in Gefahr geraten – bei den Handicapwetten gibt es entsprechend gerade einmal den 1,5-fachen Wetteinsatz zurück, wenn die DFB-Auswahl mit mindestens vier Toren Vorsprung gewinnt.

 

 

 Alle Quoten-Angaben Stand 09.09.2013, 12:00 Uhr - Änderungen und Tippfehler vorbehalten!