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Mittwoch, 09. Oktober 2013

Schweizer wollen in Albanien endgültig WM-Ticket lösen

In der Gruppe E der WM-Qualifikation steht die Schweiz knapp davor, sich für die dritte Weltmeisterschaft in Serie zu qualifizieren und das schmähliche Scheitern in der Quali zur letzten Euro vergessen zu machen. Der Mannschaft von Ottmar Hitzfeld genügt in Tirana gegen Albanien am Freitag und zuhause gegen Wales (Dienstag) jeweils ein Unentschieden, um sich den Gruppensieg zu sichern. Aktuell haben die Eidgenossen mit fünf Zählern einen großen Vorsprung.

 

 

Eidgenossen wollen Quali bereits in Albanien fixieren

 

 

Das Duell mit Albanien wird für viele Akteure des Schweizer Nationalteams eine besondere Sache werden. Einige Spieler wie Granit Xhaka, Valon Behrami, Blerim Dzemaili, Admir Mehmedi oder Xherdan Shaqiri haben albanische Wurzeln und wurden teilweise bereits im Hinspiel in Luzern (2:0 für die Schweiz) von gegnerischen Anhängern als "Verräter" beschimpft. Daher werden auch in Tirana große Emotionen im Spiel sein.

 

 

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Relativ gelassen sieht der 22-Jährige Michael Lang, der den verletzten Stephan Lichtsteiner als rechter Außenverteidiger ersetzen wird, die Partie in Tirana. "Sicherlich wird es ein spezielles Spiel für die Schweiz mit ihren Spielern, die zu diesem Land eine besondere Beziehung haben. Das heißt für uns alle: Kühlen Kopf bewahren", so der Grasshopper.

 

 

Den Eidgenossen genügen zwar in den beiden verbleibenden Quali-Spielen zwei Zähler, doch darauf will es Hitzfeld nicht ankommen lassen. "Wir wollen in jedes Spiel top-vorbereitet gehen und es auch gewinnen. Von dem her werden wir in Albanien nicht versuchen, auf einen Punkt zu spielen, sondern wir werden versuchen, das Spiel für uns zu entscheiden, um uns definitiv für die WM in Brasilien zu qualifizieren", so der ehemalige Bayern-Coach auf der offiziellen Seite des Schweizer Verbandes.

 

 

Interwetten glaubt an Schweizer Sieg

 

 

Interwetten geht in seiner Prognose von einem Schweizer Erfolg aus. Sollten die Eidgenossen sich in Tirana durchsetzen, winkt beim österreichischen Wettanbieter eine Quote von 1,80. Die Albaner müssen sich mit der Rolle als Außenseiter zufrieden geben. Allerdings werden die Gastgeber nicht nur aufs Feld gehen, um den Schweizern bei einer erfolgreichen WM-Qualifikation Spalier zu stehen. Albanien hat nämlich seinerseits ebenfalls noch Chancen auf den zweiten Platz, der die Teilnahme am Play-off bedeuten könnte. Dazu muss jedoch abgesehen von Siegen gegen die Schweiz und Zypern noch sehr viel passieren.

 

 

Albaniens Nationalcoach Gianni de Biasi kann gegen die Eidgenossenschaft auf einige „Insider“ zurückgreifen. Mit Amir Abrashi, Shkelzen Gashi (beide Grasshoppers) sowie Ermir Lenjani (St. Gallen) und Samir Hyka (Luzern) spielen vier seiner Kaderspieler in der eidgenössischen Super League. Dennoch macht ein Blick auf die Fußballwetten deutlich, dass es für den Gastgeber sehr schwer werden wird. Interwetten quotiert bereits ein Remis mit 3,10, ein Albanien-Sieg bringt das 4,8-fache des Wetteinsatzes.

 

 

 Alle Quoten-Angaben Stand 09.10.2013, 17:15 Uhr - Änderungen und Tippfehler vorbehalten!