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Montag, 28. Mai 2018

WM 2018: Diese 7 Spieler sollte man auf dem Zettel haben

Nicht nur die Superstars stehen während der WM im Fokus. Für viele junge Talente ist es das erste große Turnier ihrer Karriere. Wir zeigen, wessen Stern in Russland endgültig aufgehen könnte.

 

Mit durchschnittlich 26,8 Jahren schickt der DFB eines der jüngsten Teams zur Weltmeisterschaft nach Russland. Gleich sieben deutsche Spieler sind nicht älter als 23. Darunter auch Timo Werner, der in seinen erst zwölf Einsätzen für die Nationalmannschaft bereits sieben Tore erzielte. Er dürfte im Sturmzentrum gesetzt sein und mit einer guten Turnierleistung wohl weitere Begehrlichkeiten auf dem Transfermarkt wecken. Schon jetzt sind zahlreiche Top-Klubs an dem Leipzig-Stürmer interessiert, dessen Marktwert mit gerade einmal 22 Jahren bereits 60 Millionen Euro beträgt.

 

Doch auch in den WM-Kadern anderer Nationen finden sich vielversprechende Talente und Shooting Stars, die beim Turnier in Russland für Furore sorgen könnten. Diese acht Spieler, die 23 oder jünger sind, stehen dabei besonders im Fokus:



Denis Zakaria

 

Für zwölf Millionen Euro wechselte Denis Zakaria vor rund einem Jahr aus Bern nach Gladbach und galt für viele wohl zunächst als talentierter Perspektivspieler, der an die Bundesliga herangeführt werden sollte. Doch der 21-Jährige schaffte es auf Anhieb zum Stammspieler und wurde gleich in seiner ersten Saison zur tragenden Säule im Mittelfeld der Borussen. Als einer der zehn besten Passgeber der Liga zählte er zu den wenigen Highlights in einer durchwachsenen Gladbacher Saison.


Denis Zakaria

 



Wilfred Ndidi

 

Keine einfache Aufgabe erwartete Wilfred Ndidi, als er im Januar 2017 zu Leicester City kam. Der Sensationsmeister der Saison 15/16 steckte mitten im Abstiegskampf. Ndidi sollte die riesige Lücke schließen, die N’Golo Kanté bei seinem Wechsel im Sommer hinterlassen hatte. Und diese scheinbar unmögliche Aufgabe meisterte der Nigerianer gut, trotz seines anderen Spielertyps: Mit ihm gewann Leicester immerhin sieben von 17 Partien und holte zudem zwei Unentschieden, was letztlich zum Klassenerhalt reichte. Ndidi stand dabei jedes Mal in der Startelf. In der abgelaufenen Saison führte der Abräumer sein Team wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz. Mit den meisten gewonnenen Zweikämpfen in der gesamten Liga stabilisierte er die Defensive der Foxes und gehörte zu den absoluten Leistungsträgern.


Wilfred Ndidi

 



Pione Sisto

 

2016 stand Pione Sisto schon kurz vor einem Transfer zum 1. FC Köln. Am Ende landete der Däne, für eine Ablöse von sechs Millionen Euro, dann aber in Spanien, bei Celta Vigo. Dort setzte sich der dribbelstarke Mittelfeldspieler, der meist hinter den Spitzen oder auf der offensiven Außenbahn eingesetzt wird, auf Anhieb durch. Zwar gelten seine Defensivarbeit sowie seine taktische Disziplin noch als ausbaufähig, mit seinen Tempodribblings und seinem Zug zum Tor ist aber sowohl für Celta Vigo als auch in der dänischen Nationalmannschaft eine wichtige Säule im Angriff. Zusammen mit Superstar Christian Eriksen, den erfahrenen Kjaer, Vestergaard, und Delaney sowie Leipzig-Stürmer Poulsen könnte Pione Sisto mit Dänemark für eine Überraschung sorgen.


Pione Sisto

 



Sergej Milinkovic-Savic

 

Er könnte einer der großen Stars des Turniers werden. Von Top-Klubs in ganz Europa wird Milinkovic-Savic ohnehin schon gejagt, was auch sein Marktwert von 70 Millionen Euro eindrucksvoll beweist. Eine gute WM des Serben könnte im Sommer dann endgültig einen Mega-Transfer in die Wege leiten. Auch, weil Milinkovic-Savic mit Lazio Platz vier und damit die Champions League verpasste. Schon jetzt wird über eine Ablöse von rund 100 Millionen Euro spekuliert. Schließlich gilt der Vertrag des 23-Jährigen noch bis 2022, zudem ist er schon seit letztem Jahr unumstrittene Stammkraft und kam diese Saison als Mittelfeldspieler auf starke zwölf Ligatore.


Sergej Milinkovic-Savic

 



Benjamin Pavard

 

Keine einzige Minute verpasste Benjamin Pavard in seiner ersten Bundesliga-Saison mit dem VfB Stuttgart. Mit Ruhe und hervorragendem Stellungsspiel hatte der gerade einmal 22-Jährige großen Anteil daran, dass die Schwaben mit nur 36 Gegentoren die zweitbeste Verteidigung der Liga stellten. An Varane und Umtiti wird er in der französischen Nationalmannschaft zwar wohl vorerst noch nicht vorbeikommen, aber allein seine Nominierung in den Kader, der mit einem Marktwert von knapp einer Milliarde Euro der teuerste der WM ist, bedeutet für Pavard schon einen riesigen Erfolg.


Benjamin Pavard

 



Amine Harit

 

Schon in seinem Revierderby für den FC Schalke machte sich Amine Harit bei den Fans fast unsterblich: Nicht nur, dass er einen Treffer zur unglaublichen Aufholjagd nach 0:4-Rückstand beitrug. Weiß-blaue Herzen eroberte er vor allem mit Einsatz und Kampfkraft: Nach einem brutalen Foul von Dortmunds Gonzalo Castro musste er minutenlang behandelt werden, kehrte danach allerdings aufs Spielfeld zurück, weil Trainer Tedesco nicht mehr wechseln konnte. Teils humpelnd und unter Schmerzen brachte er das Spiel zu Ende. Doch auch sonst war es eine gute erste Saison des Marokkaners, der in seinem Land als große Hoffnung gilt. Schließlich ist Harit eines der wenigen Top-Talente mit zwei Nationalitäten, dass sich in den letzten Jahren für Marokko entschied. Anders als Fellaini, Chadli, Rami, Affelay oder Bellarabi, die für Belgien, Frankreich, die Niederlande und Deutschland spielen oder spielten.


Amine Harit

 



Gonçalo Guedes

 

Erst im Januar 2017 wechselte Gonçalo Guedes von Benfica Lissabon für 30 Millionen Euro nach Paris. Von dort wurde er ein halbes Jahr später nach Spanien, an den FC Valencia, verliehen. Auf Anhieb schafft es der Portugiese, sich eine Position im linken Mittelfeld oder auf Linksaußen zu erspielen – mit Traumtoren und insgesamt neun Vorlagen. So war er nicht nur maßgeblich daran beteiligt, dass Valencia eine gute Saison auf dem vierten Platz abschloss, sondern darf sich auch berechtigte Hoffnungen machen, in Russland von Anfang an neben Ronaldo zu stürmen.


Gonçalo Guedes