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Montag, 18. November 2013

WM-Test: England - Deutschland: Härtetest für die „B-Elf“

Knappe anderthalb Jahre nach der letzten Europameisterschaft bastelt sich Bundestrainer Jogi Löw derzeit seine eigene kleine kontinentale Endrunde zusammen: Nachdem sich seine Schützlinge am vergangenen Freitag mit einem 1:1 in Italien durchaus achtbar aus der Affäre zogen, nimmt es die DFB-Auswahl nun am Dienstagabend gleich auch noch mit den englischen Three Lions auf. Die britischen Gastgeber bekommen es in Wembley allerdings mit einem – zumindest personell – etwas schmalbrüstig erscheinendem Gegner zu tun.

 

 

Löw verzichtet auf etliche Leistungsträger

 

 

Neben dem verletzten Schweinsteiger sind schließlich auch die spontan in den Sonderurlaub geschickten Neuer und Lahm bei der Rückkehr an die Stätte ihres großen Champions League Triumphes nicht dabei; da das Testspiel zudem ohne den ebenfalls pausierenden Özil und die ausfallenden Khedira, Gündogan, Klose und Gomez über die Bühne gebracht werden muss, ruft der verbliebene Kader ungute Erinnerungen an die sommerliche USA-Reise wach, als dem Bundestrainer praktisch kein einziger Spieler des eigentlichen A-Teams zur Verfügung stand. Auch wenn die Engländer zu den erklärten Lieblingsgegnern des dreifachen Weltmeisters gehören, kann die gewaltige Rotation den Erfolgsaussichten der Gäste kaum zuträglich sein.

 

 

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Andererseits darf von der deutschen Schrumpftruppe unter diesen Umständen ein besonders engagierter Auftritt erwartet werden; nicht nur dem mutmaßlichen Debütanten Roman Weidenfeller wird auf der Insel die einmalige Chance geboten, sich dauerhaft in das Notizbuch des Bundestrainers zu spielen. Darüber hinaus wollen sich auch weitere Startelf-Kandidaten wie Sven Bender, Sidney Sam, Julian Draxler und Max Kruse für die Endrunde in Brasilien empfehlen: Gerade die in Mailand nicht unbedingt brillierende Offensivabteilung kann von der bevorstehenden Blutauffrischung somit vielleicht sogar entscheidend profitieren.

 

 

Für Interwetten bleibt Deutschland der Favorit

 

 

 

 

Der Wettanbieter Interwetten gibt sich entsprechend zuversichtlich, dass ein halbes Jahr vor dem WM-Start auch der zweite deutsche Anzug bereits einigermaßen passt: Angesichts der in Aussicht gestellten Siegquote von 2,3 sollte einem versöhnlichen Abschluss der Länderspieljahres eigentlich nichts im Wege stehen. Muss sich die DFB-Elf dagegen auf der Insel erneut mit einem Remis begnügen, steigt die Quote prompt auf einen stattlichen Wert von 3,2 an. Zeigen stattdessen aber die Hausherren nach der 0:2-Schlappe gegen Chile eine angemessene Reaktion, werden die enttäuschten deutschen Fans mit einer glatten Interwetten-Quote von ebenfalls 3,20 für einen englischen Erfolg entschädigt.

 

 

Denn gerade weil sich die Engländer bei ihrer Niederlage gegen den südamerikanischen WM-Teilnehmer in einer ziemlich bescheidenen Verfassung präsentierten, bekommt die DFB-Elf nun möglicherweise die Kehrseite des Rückschlages zu spüren: Immerhin ist fest damit zu rechnen, dass die Gastgeber ihren Anhängern am Dienstag nicht gleich die nächste Pleite servieren wollen. An der nötigen Motivation sollte es die Truppe von Roy Hodgson somit nicht mangeln lassen – im Idealfall könnten die beiden Teams in den 90 Minuten sogar ganz vergessen, dass das Prestigeduell eigentlich unter rein freundschaftlichen Vorzeichen verabredet wurde.

 

 

  Alle Quoten-Angaben Stand 19.11.2013, 13:30 Uhr - Änderungen und Tippfehler vorbehalten!