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Dienstag, 3. April 2018

Der aufhaltsame Absturz von Borussia Dortmund!

Eigentlich müsste der Kolumnist von Interwetten angesichts des BVB-Debakels frohlocken, denn die analysierten Dortmunder Probleme sowohl taktisch wie personell bestätigte dieser Spielfilm an einem denkwürdigen Abend in München. Viel eher aber ist der Wunsch naheliegend, dass dieser in den letzten Jahren so erfolgreiche Verein wieder zu einem Turnaround aus einer rasenden Talfahrt finden möge. Vorrangig ist für den leidgeprüften BVB erst einmal das Erreichen der Champions League und das ist absolut nicht selbstverständlich. Im Gegenteil. Wer mit einer solch katastrophalen Abwehr- und Mittelfeldleistung aufwartet, muss mit weiteren Genickschlägen rechnen. Auch die letzten Heimerfolge waren eher erquält, als dass ein Erfolg gegen die Stuttgarter am kommenden Wochenende so selbstverständlich wäre.

Kampf an zwei Fronten

Die sportliche Leitung der Westfalen kämpft in den nächsten dramatischen Wochen gewissermaßen an zwei Fronten gleichzeitig, Erstens geht es um die Qualifikation für die Königsklasse und parallel dazu um eine tiefgreifende Veränderung des Kaders samt dem Trainer. Und gerade diese personelle Resettaste kann für viele Akteure und damit die Mannschaftsleistung nicht förderlich sein.

Borussia Dortmund braucht eine veränderte Transferpolitik. Und die ist ganz schwierig angesichts laufender Verträge und inflationärer Preise auf dem internationalen Spielermarkt. Genauso abwegig ist es, auf einzelne Spieler einzudreschen oder zu glauben, ein neuer Trainer wäre Garant für eine erfolgreichere neue Saison.

Neue Spieler für ein Offensivsystem

Das Grundproblem von Borussia Dortmund ist, dass die häufig als Ersatz für die weggekauften Korsettstangen des Ex-Meisters verpflichteten Spieler nicht zu einem erfolgversprechenden taktischen und personellen Gefüge zusammenpassen. Klärt der BVB die Personalie des Aubameyang-Nachfolgers und setzt er begründet auf zwei Außenstürmer, die er im Kader auch karätig besitzt, dann muss er dieser Stärke die zukünftigen Transfers samt der taktischen Ausrichtung unterordnen. So, wie es in Ansätzen Bosz versuchte, der aber vergaß, dass er dafür kein geeignetes Spielermaterial besaß.

Wenn eine Mannschaft begründet auf Offensive setzt, dann benötigt sie zwingend (handlungs)schnelle Abwehrspieler. Daneben ein zentrales Mittelfeld mit ausgeprägter Zweikampfstärke und ebenfalls Schnelligkeit, um den Gegner sehr früh, freilich situationsabhängig, attackieren zu können. Kein Platz mehr für Weigel, Castro, Kagawa und leider auch Götze. Empfindliche personelle Einschnitte, aber das 0:6 ist vielleicht schon die letzte Mahnung, der schmerzlichen Realität ohne Beschönigungen ins Auge zu sehen. Eben für schmerzhafte Einschnitte – Voraussetzungen für eine Wende!

 

 

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