Die Farben beim Roulette: Mehr als nur Rot oder Schwarz
Es ist wieder so weit: Die Einsätze sind getätigt, der Croupier setzt die Roulette-Scheibe in Bewegung und lässt die Kugel gegen die Drehrichtung in den Kessel. Alle Augen sind gebannt, während sie ihre Bahn zieht. Kurz vor dem großen Moment ruft der Croupier: “Rien ne va plus!” – ab jetzt gibt’s keine Wetten mehr. Sobald die Kugel in einem Nummernfach liegen bleibt, wird die Gewinnzahl ausgerufen, und die Farbe entscheidet mit, welche einfachen Chancen gewonnen haben.
Aber Moment, was hat es eigentlich mit der Farbe auf sich? Und was bedeutet sie für das Spiel und deine Wetten? In diesem Beitrag erfährst du alles über die Rolle der Farben im Roulette, ihre Bedeutung für das Spiel und wie sie verschiedene Setzstrategien beeinflussen.
Der Ursprung der Farben im Roulette
Die bunte Mischung auf dem Roulette-Rad hat eine Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Aus dieser Zeit stammt das moderne Roulette, wie wir es heute kennen. Die Zahlen von 1 bis 36 sind dabei abwechselnd in Rot und Schwarz eingefärbt, während die Null (0) grün ist. Diese Farbverteilung dient nicht nur der Ästhetik, sondern auch der Funktionalität, um die Setzmöglichkeiten im Roulette für Spieler klar zu unterscheiden.
Interessanterweise war die Farbgebung anfangs nicht einheitlich. Es gab in den ersten Roulette-Rädern noch keine festgelegten Farben. Erst als das Spiel weiterentwickelt wurde, setzten sich Rot und Schwarz für die Zahlen durch – und die grüne Null kam später dazu, um den Hausvorteil des Casinos zu sichern. In den ersten Versionen von Roulette-Rädern – im Paris des 18. Jahrhunderts – war es übrigens noch so, dass Rot für die Einzelnull und Schwarz für die Doppelnull stand. Diese Verwirrung wurde bald durch die grüne Null beseitigt.
Die Bedeutung der Farben beim Roulette
Die Farben Rot und Schwarz sind entscheidend für die sogenannten “einfachen Chancen”. Spieler können hier darauf setzen, ob die Kugel auf einer roten oder einer schwarzen Zahl landet. Da es jeweils 18 rote und 18 schwarze Zahlen gibt, erscheinen die Gewinnchancen nahezu ausgeglichen. Allerdings sorgt die grüne Null dafür, dass das Casino einen leichten Vorteil von 2,70% behält.
Die Zahlen auf dem Roulette-Rad sind nicht einfach wahllos angeordnet. Es gibt eine ganz bestimmte Reihenfolge: In den Bereichen 1–10 und 19–28 sind die ungeraden Zahlen rot und die geraden schwarz. In den Bereichen 11–18 und 29–36 ist es genau andersherum. So kommt es zu keinem Muster, und das Spiel bleibt schön spannend.
Wissenswert: In der amerikanischen Variante gibt es zusätzlich zur grünen Null (0) noch ein weiteres grünes Zahlenfeld, geprägt mit einer Doppelnull (00). Somit erhält das Casino mit dem amerikanischen Roulette einen noch größeren Vorteil gegenüber dem europäischen Roulette.
Einfachwetten und Farben
Einfachwetten sind besonders beliebt, weil sie eine fast 50-prozentige Gewinnchance bieten. Und hier machen Farben eine der Wettmöglichkeiten aus! Es gibt mehrere einfache Einsatzvarianten, bei denen die Farbentscheidung ausschlaggebend ist:
- Rot oder Schwarz: Setze auf die Farbe, auf die du glaubst, dass die Kugel landen wird.
- Gerade oder Ungerade: Wette auf eine gerade oder eine ungerade Zahl.
- Hoch oder Niedrig: Wette auf eine Zahl zwischen 1-18 (Niedrig) oder 19-36 (Hoch).
Das Tolle an diesen Wetten? Sie bieten relativ hohe Gewinnwahrscheinlichkeiten, die beim europäischen Roulette bei etwa 48,65 % liegen – und beim amerikanischen Roulette, durch die zusätzliche Null, bei etwa 47,37 %. Versuch dein Glück im interwetten Online Casino in dem du europäisches ode amerikanisches Roulette online spielst oder einen unserer vielen weiteren Slots für dich entdeckst.
Der Einfluss der Farben auf Setzstrategien
Viele Spieler schwören auf Strategien, die auf den Farben basieren. Wetten auf Rot oder Schwarz bieten durch die hohe Gewinnwahrscheinlichkeit oft eine solide Grundlage für verschiedene Systeme. Hier sind einige beliebte Setzstrategien, die auf Farben setzen:
Viele Roulette-Strategien basieren auf den Farben:
- Martingale-System: Hier verdoppelt der Spieler seinen Einsatz nach jedem Verlust auf eine einfache Chance (z. B. Rot oder Schwarz), um mit dem nächsten Gewinn alle vorherigen Verluste auszugleichen. Diese Strategie birgt allerdings das Risiko, dass das Setzlimit des Tisches erreicht wird oder das Kapital vorzeitig erschöpft ist.
- Paroli-System: Diese Strategie funktioniert genau entgegengesetzt zur Martingale-Strategie. Statt den Einsatz nach einem Verlust zu verdoppeln, wird er nach einem Gewinn erhöht, um Gewinnsträhnen auszunutzen. Wird verloren, geht der Spieler zurück zum ursprünglichen Einsatz.
- D’Alembert-System: Hier erhöht der Spieler nach einem Verlust seinen Einsatz nur um eine Einheit und verringert ihn nach einem Gewinn um eine Einheit. Diese Strategie versucht, Schwankungen auszugleichen und ist weniger risikoreich als Martingale.
Fazit
Farben im Roulette sind mehr als nur hübsche Details – sie sind die Basis vieler Wetten und beeinflussen die Wahrscheinlichkeit sowie die Strategien, die du wählst. Rot oder Schwarz sind die beliebtesten Optionen, doch du solltest immer im Hinterkopf behalten, dass die grüne Null dem Casino einen leichten Vorteil verschafft. Setzstrategien können dabei helfen, das Spiel noch spannender zu machen und deine Wetten besser zu steuern. Letztlich bleibt Roulette aber ein Glücksspiel. Wer jedoch die Farben versteht, kann sicher viel Spaß haben und das Beste aus seinen Einsätzen herausholen!
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