Mittwoch, 20. Dezember 2023

Wer siegt bei der 72. Vierschanzentournee?

Start Oberstdorf: Freitag, 29.12.2023 um 17:15 Uhr
Start Garmisch-Partenkirchen: Montag, 01.01.2024 um 14:00 Uhr
Start Innsbruck: Mittwoch, 03.01.2024 um 13:30 Uhr
Start Bischofshofen: Samstag, 06.01.2024 um 16:30 Uhr
Wer überträgt die Springen im TV: ORF1, ARD/ZDF, SRF zwei, Eurosport

Vierschanzentournee 2023/24

Rund um den Jahreswechsel dürfen sich Wintersport-Fans auf einen der absoluten Saison-Höhepunkte freuen: In Deutschland und Österreich findet die Vierschanzentournee statt. Am 29. Dezember findet das erste von vier Tourneespringen in Oberstdorf statt.

Vierschanzentournee 2023/24: Was macht den Wettbewerb so einzigartig?

Bevor die Springer am ersten Wettkampf teilnehmen können, müssen sie allerdings noch die Qualifikation überstehen. Für Favoriten wie Stefan Kraft, Karl Geiger oder Ryoyu Kobayashi sollte diese Aufgabe keine allzu große Hürde darstellen. Trotzdem ist der Qualifikationstag von großer Bedeutung, da an diesem die K.o.-Duelle, die es nur bei Springen der Vierschanzentournee gibt, bestimmt werden. 

Am Wettkampftag muss der 50. und letzte qualifizierte Springer gegen den Qualifikationssieger antreten, der 49. gegen den Zweiten und so weiter. Nur die 25 Duellsieger plus die 5 besten Lucky Loser schaffen es in den zweiten Durchgang. Um einen guten Platz im Gesamtklassement, bei dem alle acht Wettkampfsprünge auf den vier Schanzen zusammengerechnet werden, erreichen zu können, muss an jedem Tag alles stimmen.

Welchen Adlern von unseren Buchmachern für die Springen von Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen und vor allem für die Gesamtwertung die größten Chancen eingeräumt werden, erzählen wir euch im folgenden Absatz.

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Vierschanzentournee 2023/24: Wer sind die Favoriten?

Bei der 72. Auflage der deutsch-österreichischen Springertournee könnte es zum ersten Mal seit vielen Jahren zu einem richtigen Länderduell der beiden Gastgeber-Nationen kommen. Großer Favorit auf den Gesamtsieg ist der Pongauer Stefan Kraft (Quote 1.50), der sich in der Saison 2014/15 schon einmal zum Tourneesieger krönen konnte.

Der zweimalige Gesamtweltcupsieger ist mit vier Siegen in die Saison gestartet und hat auch in Engelberg, bei der letzten Weltcup-Station vor der Tournee, das zweite Springen gewonnen. Der Weg zum Gesamtsieg führt nur über ihn. Mit Jan Hörl, Daniel Tschofenig, Michael Hayböck und Manuel Fettner schickt der ÖSV vier weitere Athleten ins Rennen, die jederzeit auf das Podium springen und auch in der Gesamtwertung eine bedeutende Rolle spielen können.

Zu den größten Herausforderern könnten die DSV-Springer, angeführt von Karl Geiger, dem Doppelsieger von Klingenthal, werden. Das vom österreichischen Ex-Springer Stefan Horngacher trainierte schwarz-rot-goldene Team hat mit Springern wie Andreas Wellinger, Pius Paschke, der zuletzt in Engelberg seinen ersten Karrieresieg feiern konnte, Stephan Leyhe und Philipp Raimund zusätzlich noch ein paar Pfeile im Köcher.

Aus deutscher Sicht wäre es auch längst an der Zeit für einen Tourneesieger aus den eigenen Reihen. Seit Sven Hannawald, der in der Saison 2001/02 als erster Springer alle vier Wettbewerbe einer Vierschanzentournee gewann, gab es keinen deutschen Gesamtsieger bei der Tournee mehr. 

Vierschanzentournee 2023/24

Ebenfalls auf dem Zettel haben sollte man Ryoyu Kobayashi, der trotz weniger Trainingssprünge vor der Saison schon jetzt richtig gut in Form ist. Als zweifacher Tourneesieger (2018/19 und 2021/22) kann der Japaner ohne Druck antreten und zählt deshalb zu den aussichtsreichsten Kandidaten auf den Gesamtsieg.

Für Furore hat in den letzten Wochen auch der Schweizer Gregor Deschwanden, unter anderem mit seinem zweiten Platz in Klingenthal gesorgt. Mit diesen Leistungen konnte der mittlerweile 32-Jährige nahtlos an seine tolle Frühform vom Skisprung-Grand-Prix anschließen, bei dem er drei Siege feiern konnte. Geht Deschwanden ausgerechnet bei der Tournee, die sein wesentlich berühmterer Teamkollege Simon Ammann noch nie gewinnen konnte, endgültig der oft zitierte Knopf auf? 

Sorgen bereitet derzeit die Form von Vorjahresgewinner Halvor Egner Granerud, der in dieser Saison bisher noch nicht so richtig ins Fliegen gekommen ist. Auch das polnische Team, rund um die beiden Tourneesieger Kamil Stoch und Dawid Kubacki, hatte noch vor ein paar Wochen mit gesundheitlichen Problemen mehrerer Athleten zu kämpfen und arbeitet derzeit noch an seiner Form. Dass es im Skispringen aber schnell gehen kann, ist hinlänglich bekannt, weswegen man neben den schon jetzt stark springenden Slowenen auch mit den Norwegern und Polen rechnen sollte.

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