Wenn der afrikanische Kontinent seinen Fußballmeister kürt, ist die Begeisterung grenzenlos. Der Africa Cup of Nations, besser bekannt als Afrika Cup oder AFCON, ist weit mehr als ein Turnier: Er ist das emotionale Herzstück eines gesamten Kontinents mit über einer Milliarde Menschen. Seit 1957 versammelt diese kontinentale Meisterschaft die besten Nationalmannschaften Afrikas im Kampf um die goldene Trophäe. Von den Wüsten Nordafrikas bis zu den Regenwäldern des Kongo, von den Küsten Senegals bis zu den Hochebenen Äthiopiens: Der Afrika Cup erzählt Geschichten von Leidenschaft, Überraschungen und fußballerischer Brillanz, die ihresgleichen suchen. Bei interwetten findest du die besten Afrika Cup Wettquoten auf den Turniersieger, die Halbfinalisten, einzelne Begegnungen sowie zahlreiche weitere Wettmärkte, inklusive Live-Wetten mit dynamischen Echtzeit-Quoten.
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Afrika Cup: Der Wettbewerb im Überblick
Der Africa Cup of Nations wurde 1957 als Afrikanischer Nationen-Pokal ins Leben gerufen und ist damit einer der ältesten kontinentalen Fußballwettbewerbe weltweit. Organisiert von der Confédération Africaine de Football (CAF), findet das Turnier traditionell alle zwei Jahre statt. Ab 2028 wird der Afrika Cup jedoch auf einen vierjährigen Rhythmus umgestellt, um Platz für die neu eingeführte African Nations League zu schaffen. Der Titelverteidiger ist Marokko, die das Turnier auch schon im Vorjahr gewannen. Ägypten führt mit sieben Titeln die ewige Bestenliste an und bleibt die erfolgreichste Nation in der Geschichte des Wettbewerbs.
Die wichtigsten Daten im Überblick
| Aspekt | Information |
| Erster Afrika Cup | 1957 in Sudan (3 Teilnehmer) |
| Turnierrhythmus | Alle zwei Jahre (ab 2028: alle vier Jahre) |
| Teilnehmerzahl | 24 Nationalmannschaften |
| Organisator | Confédération Africaine de Football (CAF) |
| Titelverteidiger | Marokko (2025) |
| Rekordsieger | Ägypten (7 Titel) |
| CAF-Mitglieder | 56 nationale Fußballverbände |
Modus und Turnierformat
Der aktuelle Modus des Afrika Cups orientiert sich an der Struktur der UEFA Europameisterschaft und bietet spannende Fußballaction über mehrere Wochen.
Qualifikation
48 Teams der CAF nehmen an der Qualifikation teil, die in zwölf Gruppen zu je vier Mannschaften ausgetragen wird. Die Gruppensieger und die besten Gruppenzweiten qualifizieren sich für die Endrunde. Der Gastgeber ist automatisch qualifiziert.
Gruppenphase (24 Teams)
Die 24 qualifizierten Nationen werden auf sechs Gruppen mit je vier Mannschaften verteilt. Jedes Team spielt einmal gegen jeden Gruppengegner. Die Verteilung erfolgt nach der FIFA-Weltrangliste in vier Lostöpfe.
| Platzierung | Konsequenz |
| Gruppenerster | Direkter Einzug ins Achtelfinale |
| Gruppenzweiter | Direkter Einzug ins Achtelfinale |
| Gruppendritter | Die vier besten Gruppendritten qualifizieren sich |
| Gruppenvierter | Ausscheiden |
Achtelfinale bis Halbfinale
Ab dem Achtelfinale wird im K.-o.-System gespielt. Bei Unentschieden nach 90 Minuten folgt eine Verlängerung von zweimal 15 Minuten. Steht es danach weiterhin unentschieden, entscheidet ein Elfmeterschießen über den Einzug in die nächste Runde.
Finale und Spiel um Platz drei
Das Finale und das Spiel um den dritten Platz werden am letzten Turnierwochenende ausgetragen. Anders als bei vielen europäischen Wettbewerben misst der Afrika Cup dem Spiel um Bronze traditionell große Bedeutung bei.
Turnierdauer und Spielplan
| Phase | Anzahl Spiele | Dauer |
| Gruppenphase | 36 Spiele | ca. 10 Tage |
| Achtelfinale | 8 Spiele | 4 Tage |
| Viertelfinale | 4 Spiele | 2 Tage |
| Halbfinale | 2 Spiele | 1 Tag |
| Spiel um Platz 3 | 1 Spiel | vorletzter Tag |
| Finale | 1 Spiel | letzter Tag |
| Gesamt | 52 Spiele | ca. 4 Wochen |
Die Rekordsieger: Ägyptens historische Dominanz
Ägypten steht unangefochten an der Spitze der ewigen Bestenliste. Die „Pharaonen" haben den Afrika Cup siebenmal gewonnen und sind die einzige Nation, die das Turnier dreimal in Folge gewinnen konnte (2006, 2008, 2010). Diese goldene Ära unter Trainer Hassan Shehata bleibt bis heute unerreicht.
| Nation | Titel | Finalteilnahmen | Titel-Jahre |
| Ägypten | 7 | 10 | 1957, 1959, 1986, 1998, 2006, 2008, 2010 |
| Kamerun | 5 | 7 | 1984, 1988, 2000, 2002, 2017 |
| Ghana | 4 | 9 | 1963, 1965, 1978, 1982 |
| Nigeria | 3 | 7 | 1980, 1994, 2013 |
| Elfenbeinküste | 3 | 4 | 1992, 2015, 2024 |
| Algerien | 2 | 2 | 1990, 2019 |
| DR Kongo | 2 | 2 | 1968, 1974 |
Bisherige Titelträger im Überblick
| Jahr | Sieger | Austragungsort | Finalgegner | Ergebnis |
| 1957 | Ägypten | Sudan | Äthiopien | 4:0 |
| 1959 | Ägypten | Ägypten | Sudan | 2:1 |
| 1962 | Äthiopien | Äthiopien | Ägypten | 4:2 n.V. |
| 1963 | Ghana | Ghana | Sudan | 3:0 |
| 1965 | Ghana | Tunesien | Tunesien | 3:2 n.V. |
| 1968 | DR Kongo | Äthiopien | Ghana | 1:0 |
| 1970 | Sudan | Sudan | Ghana | 1:0 |
| 1972 | Republik Kongo | Kamerun | Mali | 3:2 |
| 1974 | Zaire | Ägypten | Sambia | 2:0 (Wiederholung) |
| 1976 | Marokko | Äthiopien | Guinea | 1:1, Titel geteilt |
| 1978 | Ghana | Ghana | Uganda | 2:0 |
| 1980 | Nigeria | Nigeria | Algerien | 3:0 |
| 1982 | Ghana | Libyen | Libyen | 1:1, 7:6 n.E. |
| 1984 | Kamerun | Elfenbeinküste | Nigeria | 3:1 |
| 1986 | Ägypten | Ägypten | Kamerun | 0:0, 5:4 n.E. |
| 1988 | Kamerun | Marokko | Nigeria | 1:0 |
| 1990 | Algerien | Algerien | Nigeria | 1:0 |
| 1992 | Elfenbeinküste | Senegal | Ghana | 0:0, 11:10 n.E. |
| 1994 | Nigeria | Tunesien | Sambia | 2:1 |
| 1996 | Südafrika | Südafrika | Tunesien | 2:0 |
| 1998 | Ägypten | Burkina Faso | Südafrika | 2:0 |
| 2000 | Kamerun | Ghana/Nigeria | Nigeria | 2:2, 4:3 n.E. |
| 2002 | Kamerun | Mali | Senegal | 0:0, 3:2 n.E. |
| 2004 | Tunesien | Tunesien | Marokko | 2:1 |
| 2006 | Ägypten | Ägypten | Elfenbeinküste | 0:0, 4:2 n.E. |
| 2008 | Ägypten | Ghana | Kamerun | 1:0 |
| 2010 | Ägypten | Angola | Ghana | 1:0 |
| 2012 | Sambia | Gabun/Äquatorialguinea | Elfenbeinküste | 0:0, 8:7 n.E. |
| 2013 | Nigeria | Südafrika | Burkina Faso | 1:0 |
| 2015 | Elfenbeinküste | Äquatorialguinea | Ghana | 0:0, 9:8 n.E. |
| 2017 | Kamerun | Gabun | Ägypten | 2:1 |
| 2019 | Algerien | Ägypten | Senegal | 1:0 |
| 2022 | Senegal | Kamerun | Ägypten | 0:0, 4:2 n.E. |
| 2024 | Elfenbeinküste | Elfenbeinküste | Nigeria | 2:1 |
| 2025 | Senegal | Marokko | Marokko | 1:0 n.V.* |
*rund zwei Monate nach dem Finale gab der afrikanische Fußballverband dem Einspruch Marokkos statt und erkannte dem Senegal den Titel ab. Das offizielle Ergebnis mit 3:0 zugunsten Marokkos gewertet. Hintergrund ist, dass das chaotische Endspiel am 14.01.2026 kurz vor dem Abbruch stand: Nach einem späten Elfmeterpfiff für Marokko verließen die Spieler Senegals aus Protest den Platz; erst nach längerer Unterbrechung wurde die Begegnung fortgeführt. Obwohl Marokkos Brahim Diaz den Elfmeter vergab und Senegals Pape Gueye in der 94. Minute traf, wertete der afrikanische Fußballverband das Verhalten der senegalesischen Spieler als Regelverstoß.
Nationenporträts: Die großen Fußballmächte Afrikas
Ägypten: Die Pharaonen
Sieben Titel, zehn Finalteilnahmen, unzählige legendäre Momente: Ägypten ist das Maß aller Dinge im afrikanischen Fußball. Die „Pharaonen" vom Nil prägten den Afrika Cup wie keine andere Nation und haben dem Wettbewerb seinen Stempel aufgedrückt. Von den ersten beiden Triumphen 1957 und 1959 bis zur goldenen Ära unter Hassan Shehata mit drei Titeln in Folge (2006, 2008, 2010): Ägyptens Erfolgsgeschichte ist beispiellos.
Stärken: Die taktische Disziplin und defensive Stabilität sind seit Jahrzehnten Markenzeichen ägyptischer Teams. Dazu kommt eine leidenschaftliche Anhängerschaft, die das Team auch bei Auswärtsturnieren lautstark unterstützt. Die Tradition als erfolgreichste Nation verleiht den Spielern Selbstvertrauen in entscheidenden Momenten.
Schwächen: Seit dem letzten Titelgewinn 2010 reichte es trotz starker Auftritte nicht mehr zur Krönung. Im Finale 2017 gegen Kamerun und 2022 gegen Senegal scheiterte Ägypten jeweils knapp. Die Abhängigkeit von Superstar Mohamed Salah, der in der Premier League (Premier League Wetten) zu den weltbesten Spielern zählt, ist unübersehbar.
Legende: Mahmoud El Khatib, genannt „Bibo", gilt als einer der größten ägyptischen Fußballer aller Zeiten. Der Flügelspieler von Al Ahly SC führte Ägypten zum Afrika Cup-Titel 1986 und wurde dreimal zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt.
Gewusst? Ägypten war 1934 die erste afrikanische Nation, die an einer FIFA-Weltmeisterschaft teilnahm. Die „Pharaonen" unterlagen in der ersten Runde Ungarn mit 2:4.
Kamerun: Die Unzähmbaren Löwen
Wenn sich die „Lions Indomptables" in ihre grün-rot-gelben Trikots werfen, bebt ein ganzer Kontinent. Kamerun hat wie kein anderes Team den afrikanischen Fußball auf die Weltbühne gebracht. Der legendäre Viertelfinaleinzug bei der WM 1990, angeführt vom 38-jährigen Roger Milla und seinen ikonischen Tänzen an der Eckfahne, bleibt eines der unvergesslichsten Kapitel der Fußballgeschichte.
Stärken: Kamerun verfügt über eine beeindruckende Tradition der Spielerentwicklung. Von Roger Milla über Samuel Eto'o bis zu den aktuellen Stars wie Bryan Mbeumo: Die Unzähmbaren Löwen haben stets Weltklassespieler hervorgebracht. Die physische Präsenz und kämpferische Einstellung machen Kamerun zu einem unbequemen Gegner für jedes Team.
Schwächen: Interne Querelen und Unruhen haben das Team in der Vergangenheit mehrfach belastet. Die Erwartungen an die goldene Generation bleiben oft unerfüllt, wie das Vorrunden-Aus bei der WM 2022 zeigte.
Legende: Samuel Eto'o ist mit 18 Toren der Rekordtorschütze der Afrika Cup-Geschichte. Der vierfache Afrikas Fußballer des Jahres gewann mit Kamerun die Titel 2000 und 2002 und ist heute Präsident des kamerunischen Fußballverbandes.
Gewusst? Rigobert Song hält mit 36 Spielen den Rekord für die meisten Einsätze beim Afrika Cup. Der ehemalige Verteidiger des 1. FC Köln, der deutschen Bundesliga (Bundesliga Wetten) nahm an acht Turnieren teil (1994 bis 2008).
Ghana: Die Schwarzen Sterne
Die „Black Stars" zählen zu den traditionsreichsten Mannschaften Afrikas. Mit vier Titeln belegt Ghana den dritten Platz der ewigen Bestenliste, und die neun Finalteilnahmen sind gemeinsam mit Ägypten Rekord. Besonders in den 1960er und frühen 1980er Jahren dominierte Ghana den afrikanischen Fußball wie keine andere Nation.
Stärken: Technisch versierter Fußball und eine starke Nachwuchsarbeit kennzeichnen den ghanaischen Stil seit Jahrzehnten. Die Diaspora in Europa sorgt für eine stetige Versorgung mit talentierten Spielern, die bei Topklubs ihr Handwerk verfeinern.
Schwächen: Seit 1982 wartet Ghana auf den fünften Titel. Fünf verlorene Endspiele in dieser Zeit zeugen von einer gewissen Nervenschwäche in entscheidenden Momenten. Die verpasste Qualifikation für den Afrika Cup 2025 markierte einen historischen Tiefpunkt.
Legende: Abedi Pelé, der „afrikanische Pelé", gilt als größter ghanaischer Fußballer aller Zeiten. Der dreifache Afrikas Fußballer des Jahres (1991, 1992, 1993) verzauberte mit seiner Eleganz am Ball und führte Ghana zu mehreren Turnieren.
Gewusst? Ghana gewann 1963 und 1965 die ersten beiden Titel nach der Unabhängigkeit 1957. Der Triumphzug der jungen Nation wurde zum Symbol für den Aufbruch des postkolonialen Afrikas. Ghana brachte auch den späteren Weltmeister Deutschland bei der WM 2014 an den Rande einer Niederlage: Im zweiten Gruppen am 21. Juni 2014 führte Ghana lange mit 2:1, ehe Miroslav Klose in der 71. Minute zum zweiten Mal für Deutschland traf. Am Ende ging die Partie mit 2:2 aus und Deutschland gewann am Ende das Turnier. Die internationale Presse überschüttete Ghana damals dennoch mit Lob.
Nigeria: Die Super Eagles
Nigerias „Super Eagles" haben sich als eine der dominantesten Kräfte des afrikanischen Fußballs etabliert. Mit drei Titeln und sieben Finalteilnahmen gehört die bevölkerungsreichste Nation Afrikas zu den absoluten Schwergewichten. Die goldene Generation der 1990er Jahre mit Spielern wie Jay-Jay Okocha, Nwankwo Kanu und Rashidi Yekini prägte eine ganze Fußballära.
Stärken: Die schiere Talentdichte Nigerias ist beeindruckend. Mit über 200 Millionen Einwohnern verfügt das Land über einen nahezu unerschöpflichen Pool an fußballerischem Potenzial. Körperliche Robustheit, gepaart mit technischer Raffinesse, macht die Super Eagles zu einer gefürchteten Turniermannschaft.
Schwächen: Interne Streitigkeiten und organisatorische Probleme haben Nigeria wiederholt um verdiente Erfolge gebracht. Die hohen Erwartungen führen bisweilen zu Verkrampfung in entscheidenden Spielen.
Legende: Jay-Jay Okocha, bekannt für seine spektakulären Dribblings und Tricks, ist einer der beliebtesten afrikanischen Fußballer aller Zeiten. Der Mittelfeldspieler von Paris Saint-Germain aus der Ligue 1 (Ligue 1 Wetten) und Bolton Wanderers führte Nigeria zu mehreren Turnieren und wurde für sein künstlerisches Spiel weltweit bewundert.
Gewusst? Nigeria gewann 1996 in Atlanta olympisches Gold im Fußball. Es war das erste olympische Fußballgold für eine afrikanische Nation und markierte den Höhepunkt der goldenen Generation.
Senegal: Die Löwen der Teranga
Der Aufstieg der „Lions de la Teranga" zur führenden Fußballnation Westafrikas ist eine der großen Erfolgsgeschichten des modernen afrikanischen Fußballs. Nach dem sensationellen Viertelfinaleinzug bei der WM 2002 und mehreren verlorenen Afrika Cup-Finals krönte sich der Senegal 2022 erstmals zum Kontinentalmeister. Bei der Ausgabe 2025 wurde der Mannschaft schlussendlich der Titel aberkannt: Grund dafür war, dass die Spieler aus Protest einer Schiedsrichterentscheidung den Platz verlassen haben und die Partie kurz vor dem Abbruch stand. Obwohl der Senegal das Spiel am Ende gewann, entschied der afrikanische Fußballverband am Grünen Tisch anders.
Stärken: Die taktische Flexibilität und der ausgeprägte Teamgeist machen den Senegal zu einer äußerst schwer zu bespielenden Mannschaft. Die Mischung aus defensiver Stabilität und individueller Klasse in der Offensive ist nahezu perfekt ausbalanciert.
Schwächen: Die Abhängigkeit von Schlüsselspielern wie Sadio Mané und Kalidou Koulibaly birgt Risiken bei Verletzungen oder Formschwächen.
Legende: Sadio Mané, der beim FC Liverpool zum Weltstar reifte, schoss den Senegal 2022 im Finale gegen Ägypten zum ersten Afrika Cup-Titel. Der entscheidende Elfmeter des ehemaligen Bayern-Spielers bleibt ein historischer Moment des senegalesischen Fußballs.
Gewusst? Der Spitzname „Lions de la Teranga" bedeutet „Löwen der Gastfreundschaft". „Teranga" ist ein senegalesischer Begriff, der die traditionelle Gastfreundschaft des Landes beschreibt.
Elfenbeinküste: Die Elefanten
Die „Éléphants" durchlebten eine emotionale Achterbahnfahrt im afrikanischen Fußball. Trotz einer der talentiertesten Generationen aller Zeiten mit Didier Drogba und Yaya Touré blieb der ersehnte Titel lange aus. Erst 2015 endete die Durststrecke mit dem Triumph in Äquatorialguinea, und 2024 feierte die Elfenbeinküste als Gastgeber den dritten Titel.
Stärken: Die physische Präsenz und athletische Überlegenheit der ivorischen Spieler sind legendär. Kombiniert mit technischer Finesse ergibt sich ein einzigartiger Spielstil. Die leidenschaftliche Unterstützung der Fans sorgt für eine elektrisierende Atmosphäre.
Schwächen: Die hohen Erwartungen nach der goldenen Generation haben bisweilen zu Enttäuschungen geführt. Der Umbruch nach Drogba und Touré verlief holprig.
Legende: Didier Drogba, der „König von Abidjan", ist der größte Spieler der ivorischen Fußballgeschichte. Der ehemalige Chelsea-Stürmer trug maßgeblich dazu bei, dass die Elfenbeinküste zu einer Fußballmacht aufstieg.
Gewusst? Das legendäre Elfmeterschießen im Finale 1992 gegen Ghana (11:10) ist bis heute das längste in der Geschichte des Afrika Cups.
Algerien: Die Wüstenfüchse
Die „Fennecs", benannt nach dem Wüstenfuchs, haben sich zweimal zum Kontinentalmeister gekrönt. Der Triumph 2019 unter Trainer Djamel Belmadi beendete eine 29-jährige Durststrecke und löste in Algerien beispiellose Feiern aus. Die Generation um Riyad Mahrez führte das Team mit spektakulärem Offensivfußball zum Titel.
Stärken: Die technische Qualität und taktische Intelligenz der algerischen Spieler, gepaart mit dem Einsatz der Diaspora-Spieler aus Frankreich, sorgen für einen hochklassigen Kader. Der unbändige Siegeswille wird von einer fanatischen Anhängerschaft befeuert.
Schwächen: Nach dem Triumph 2019 folgte ein enttäuschendes Vorrunden-Aus beim Afrika Cup 2022, das die Fragilität der Mannschaft offenbarte.
Legende: Rabah Madjer, der „Magier von Algier", führte Algerien zum ersten Afrika Cup-Titel 1990. Der ehemalige Porto-Stürmer ist für seinen legendären Hackentrick im Europapokalfinale 1987 gegen Bayern München weltbekannt.
Gewusst? Nach dem Titelgewinn 2019 kehrte die algerische Mannschaft mit einer Militäreskorte nach Algier zurück, wo über eine Million Menschen auf den Straßen feierten.
Marokko: Die Atlaslöwen
Marokkos „Lions de l'Atlas" erreichten bei der WM 2022 in Katar das Halbfinale als erste afrikanische und arabische Nation. Dieser historische Erfolg weckte große Hoffnungen auf den zweiten Afrika Cup-Titel nach 1976. Als Gastgeber 2025 wurden Land der Titel schlussendlich nachträglich zugesprochen.
Stärken: Die hervorragende Infrastruktur, die strategische Ausrichtung auf die europäische Diaspora und die taktische Brillanz unter Trainer Walid Regragui haben Marokko zur führenden nordafrikanischen Fußballnation gemacht.
Schwächen: In Afrika Cup-Finals mangelt es bisher an der nötigen Kaltblütigkeit. Der einzige Titelgewinn 1976 liegt nahezu ein halbes Jahrhundert zurück.
Legende: Achraf Hakimi, der Außenverteidiger von Paris Saint-Germain, ist das Gesicht des modernen marokkanischen Fußballs. Der 2025 zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählte Verteidiger verkörpert die Ambitionen einer ganzen Nation.
Gewusst? Marokko richtete 1988 und 2025 den Afrika Cup aus. Der Titel 1976 wurde im Entscheidungsspiel gegen Guinea geteilt, nachdem beide Finalspiele unentschieden endeten.
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| Wettart | Beschreibung |
| Turniersieger | Welche Nation holt den Pokal? |
| Finalist | Welches Team erreicht das Finale? |
| Gruppensieger | Wer gewinnt Gruppe A, B, C usw.? |
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| Bester Spieler | Wer wird zum MVP des Turniers gewählt? |
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| Wettart | Beschreibung |
| 3-Weg (1X2) | Sieg Heim / Unentschieden / Sieg Auswärts |
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Afrika Cup Sieger Wetten: Die Favoriten im Überblick
Die Afrika Cup Sieger Quoten werden vor jedem Turnier stark von aktueller Form und Heimvorteil beeinflusst. Ägypten als Rekordsieger und Marokko als amtierender Titelträger führen die Favoritenliste an — die Wettquoten Afrika Cup auf diese Nationen sind entsprechend niedrig. Kamerun, Nigeria und Elfenbeinküste bieten mit mittleren Afrika Cup Quoten oft besseren Value. Wer gezielt nach Rendite sucht, findet bei Algerien und Senegal regelmäßig attraktive Quoten Afrika Cup mit überdurchschnittlichem Potenzial.
Wett-Tipps für den Afrika Cup
Der Faktor Heimvorteil
Gastgebernationen haben beim Afrika Cup eine überdurchschnittlich hohe Erfolgsquote. Ägypten (2006), Südafrika (1996) und Elfenbeinküste (2024) gewannen das Turnier jeweils im eigenen Land. Die Unterstützung der heimischen Fans und die Vertrautheit mit dem Klima sind entscheidende Faktoren. Die Afrika Cup Quoten auf den Gastgeber sind daher oft niedriger als erwartet — frühzeitig einsteigen lohnt sich.
Elfmeterschießen einplanen
Kein anderes großes Turnier erlebt so viele Spiele, die im Elfmeterschießen entschieden werden. Bei den letzten zehn Afrika Cup-Ausgaben endeten zahlreiche K.-o.-Spiele vom Punkt. Teams mit starken Torhütern und nervenstarken Schützen haben einen klaren Vorteil. Wer auf Verlängerung oder Elfmeterschießen wettet, findet bei den Afrika Cup Wettquoten oft attraktive Werte.
Die unterschätzten Außenseiter
Immer wieder sorgen vermeintlich kleine Nationen für Überraschungen. Sambia (2012), Tunesien (2004) und Madagaskar (Viertelfinaleinzug 2019) bewiesen, dass beim Afrika Cup alles möglich ist. Außenseiter-Wetten können sich als lukrativ erweisen. Die Quoten Afrika Cup Außenseiter sind traditionell hoch — wer mutig wettet, kann überdurchschnittliche Returns erzielen.
Konditionelle Aspekte beachten
Viele afrikanische Topstars spielen in europäischen Ligen und reisen mitten in der Saison zum Afrika Cup. Die Belastung durch den langen Flug und die Anpassung an das Klima können die Leistungsfähigkeit beeinflussen, besonders in den ersten Gruppenspielen.
Nordafrikanische Konstanz
Ägypten, Algerien, Marokko und Tunesien verfügen über etablierte Strukturen und erreichen regelmäßig die späten Turnierphasen. Diese Nationen sind solide Kandidaten für Viertelfinale-Wetten. Wer auf Viertelfinale-Einzüge dieser Nationen setzt, findet solide Afrika Cup Quoten mit überschaubarem Risiko.
Kadertiefe in der K.-o.-Phase
Teams mit breiten Kadern und gleichwertigen Alternativen auf der Bank haben in den entscheidenden Turnierphasen Vorteile. Die körperliche Belastung eines mehrwöchigen Turniers bei oft hohen Temperaturen erfordert Rotation.
Die Geschichte des Afrika Cups
Die Anfänge: Drei Nationen schreiben Geschichte
Bei der Gründung des Wettbewerbs 1957 nahmen lediglich drei Mannschaften teil: Ägypten, Sudan und Äthiopien. Südafrika wurde aufgrund der Apartheidpolitik ausgeschlossen und erst 1996 nach dem Ende der Rassentrennung wieder zugelassen. Ägypten gewann das erste Turnier und legte damit den Grundstein für seine Dominanz.
Die Entwicklung der Teilnehmerzahl
| Zeitraum | Teilnehmer |
| 1957-1959 | 3-4 |
| 1962-1992 | 8 |
| 1994-1996 | 12 |
| 1998-2017 | 16 |
| seit 2019 | 24 |
Historische Meilensteine
| Jahr | Ereignis |
| 1957 | Gründung des Afrika Cups in Khartum, Sudan |
| 1957 | Ägypten wird erster Afrikameister (4:0 gegen Äthiopien) |
| 1968 | Einführung des Zweijahresrhythmus |
| 1970 | Erste Fernsehübertragungen des Turniers |
| 1976 | Marokko und Guinea teilen sich den Titel nach zwei Unentschieden |
| 1990 | Erste WM-Qualifikation als Gastgeber (Algerien) |
| 1992 | Elfmeterschießen Elfenbeinküste vs. Ghana (11:10) |
| 1996 | Südafrika gewinnt bei der Rückkehr nach dem Ende der Apartheid |
| 2010 | Ägypten gewinnt als erste Nation dreimal in Folge |
| 2012 | Sambias emotionaler Triumph zum Gedenken an die Flugzeugkatastrophe von 1993 |
| 2019 | Aufstockung auf 24 Teilnehmer |
| 2025 | Ankündigung: Ab 2028 nur noch alle vier Jahre |
Die drei Pokale des Afrika Cups
In der Geschichte des Wettbewerbs wurden drei verschiedene Trophäen vergeben:
| Pokal | Zeitraum | Verbleib |
| Abdel Aziz Abdallah Salem Trophy | 1957-1978 | Permanent bei Ghana (nach 3. Titel 1978) |
| Trophy of African Unity | 1980-2000 | Permanent bei Kamerun (nach 3. Titel 2000) |
| African Cup of Nations Trophy | seit 2001 | Eigentum der CAF, Sieger erhält Replik |
Länderstatistik: Erfolge nach Nationen
| Land | Titel | Finale (ohne Siege) |
| Ägypten | 7 | 3 |
| Kamerun | 5 | 2 |
| Ghana | 4 | 5 |
| Nigeria | 3 | 4 |
| Elfenbeinküste | 3 | 1 |
| Senegal | 2 | 2 |
| Algerien | 2 | 0 |
| DR Kongo | 2 | 0 |
| Tunesien | 1 | 1 |
| Südafrika | 1 | 0 |
| Marokko | 1 | 1 |
| Sambia | 1 | 0 |
| Äthiopien | 1 | 0 |
| Sudan | 1 | 0 |
| Republik Kongo | 1 | 0 |
Weitere Fußballwetten bei interwetten
Wer auf kontinentale Turnierwetten steht, findet bei Champions League Wetten, Europa League Wetten und Conference League Wetten die europäischen Bühnen, auf denen viele der Afrika Cup-Stars für ihre Klubteams auflaufen. Wer nationale Ligen verfolgt, findet mit La Liga Wetten und Eredivisie Wetten weitere attraktive Märkte. Südamerika als zweites großes Nicht-Europa-Fußballzentrum bietet mit Copa Libertadores Wetten und Copa Sudamericana Wetten ähnlich emotionale K.-o.-Duelle. Nordamerika ist mit MLS Wetten vertreten.
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FAQs: Häufige Fragen zu Afrika Cup Wetten
Wann findet der Afrika Cup statt?
Der Afrika Cup wird traditionell alle zwei Jahre ausgetragen, meist im Januar und Februar. Ab 2028 wird das Turnier auf einen vierjährlichen Rhythmus umgestellt und in geraden Jahren (2028, 2032, 2036 usw.) stattfinden. Der nächste Afrika Cup findet 2027 in Kenia, Uganda und Tansania statt.
Wie viele Mannschaften nehmen teil?
Seit 2019 nehmen 24 Nationalmannschaften an der Endrunde teil. Diese werden auf sechs Gruppen zu je vier Teams verteilt. Die zwei besten Teams jeder Gruppe sowie die vier besten Gruppendritten erreichen das Achtelfinale.
Wo kann ich auf den Afrika Cup wetten?
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Welche Afrika Cup Sieger Quoten gibt es bei interwetten?
Bei interwetten findest du vor jedem Afrika Cup die aktuellen Afrika Cup Sieger Quoten auf alle 24 teilnehmenden Nationen — von Topfavoriten wie Ägypten und Marokko mit niedrigen Quoten Afrika Cup bis hin zu attraktiven Außenseiter-Quoten auf überraschungsstarke Nationen. Die Wettquoten Afrika Cup werden laufend aktualisiert und spiegeln aktuelle Form, Verletzungen und Turnierverlauf wider.
Wer ist der Rekordsieger des Afrika Cups?
Ägypten führt die ewige Bestenliste mit sieben Titeln an (1957, 1959, 1986, 1998, 2006, 2008, 2010). Die Pharaonen sind zudem die einzige Nation, die das Turnier dreimal in Folge gewinnen konnte.
Welche Nationen sind traditionell die Favoriten?
Zu den traditionellen Favoriten zählen Ägypten, Kamerun, Ghana, Nigeria, Elfenbeinküste und Senegal. In den vergangenen Jahren haben sich auch Algerien und Marokko zu ernsthaften Titelanwärtern entwickelt.